Aufsatz 
Grundzüge der kaufmännischen Architektur und ihre Behandlung im Unterrichte der Handelsschule
Entstehung
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Englisch. 5 St. Gelesen wurde: Great Explorers and Inventors(Gaertner); Dickens, Sketches(Rauchs English Readings). Alles UÜbrige wie im Französischen. Gräfenberg. Jede Woche wurde eine von den zehn fremdsprachlichen Stunden auf die deutsche Handelskorrespondenz verwendet. Es wurden namentlich Briefe über Waren- geschäfte im Anschluß an das Lehrbuch von Wolfrum oder nach kurzen Anweisungen angefertigt. UÜbungen im Ausfüllen von Geschäftsformularen(nach Barth). Gräfenberg.

Geschichte. 1 St. Die neuere Zeit mit besonderer Berücksichtigung der Kulturver-

hältnisse. Wolff. Erdkunde. 2 St. Die außereuropäischen Erdteile, physikalisch und politisch; Handels-

beziehungen und Verkehrsverhältnisse. Wolff. Chemie. 2 St. Einführung in die Chemie. Ohlfsen-Bagge.

Volkswirtschaftskunde. 2 St. Das Wesen der wirtschaftlichen Thätigkeit und ihre drei Hauptgebiete(im Uberblick); eingehendere Darstellung der Urproduktion. Land- wirtschaft, Forstwesen, Jagd, Fischerei, Bergbau. Wolff.

Rechnen. 3 St. Rechenvorteile, Wechselrechnung, Eflfektenrechnung, Kontikorrente.

Schlimbach. Algebra. 3 St. Repetition der Logarithmen, Progressionen, Zinseszins- und Renten- rechnung, Tilgungspläne, Kursparitäten. Knieß. Handels- und Wechselrecht. 2 St. Die Bestimmungen der deutschen Wechsel- ordnung(nach Borchardt, Wechselordnung). Schlimbach. Handelslehre und Buchführung. 1 St. Einfache Buchführung, geübt an fingierten Geschäftsgängen. Schlimbach. Vorschule.

Klassenlehrer: 1 a Weber; 1 b Berger.

Religion. a) Evangelische. 2 St. Ausgewählte biblische Geschichten des Alten und

Neuen Testamentes. Sprüche und Liederstrophen. 1 a Weber; 1 b Berger. b) Katholische. 2 St. 2. Hauptstück des kleinen Katechismus der Diöcese Limburg vom 4. Gebot G. an, 3. Hptstck. Die Geschichten des Alten Testaments nach der kleinen biblischen Geschichte von Schuster. Leber.

Deutsch. 9 St. Lesen in Hopf und Paulsiek für Septima. Sachliche und sprachliche

Erläuterung der Lesestücke. Memorieren von Gedichten und leichten Prosastücken. Artikulationsübungen. Unterscheidung der Wortarten; Stamm und Endung, Wortbildung; UÜbung in der Deklination und Konjugation. Satzgegenstand und Satzaussage. Ortho- graphie: die Silbenbrechung, die Großschreibung, die bezeichnete und die unbezeichnete Länge und Kürze des Vokals, die Unterscheidung ähnlicher Konsonanten, die Abstammung und die gebräuchlichsten Wörter mit besonderer Schreibung. la Weber; 1b Berger. Rechnen. 5 St. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten Zahlen schriftlich im unbegrenzten Zahlenraume, mündlich(auch einfach benannt und angewandt) im Zahlen- raume von 1 bis 1 000 bezw. 10 000. la Weber; 1 b Berger.

.Schönschreiben. 4 St. Deutsche und lateinische Schrift nach Vorschrift an der

Wandtafel. la Weber; 1b Berger.

Singen. Übungen für Stimme und Ohr. Leichte Volkslieder und Choräle.

la Weber; 1b Berger.

Klassenlehrer: 2a Bangert; 2b Steitz.

. Religion. a) Evangelische. 2 St. Ausgewählte bibl. Geschichten aus dem Alten und

Neuen Testament. 2a Bangert; 2b Steitz. b) Katholische. 2 St. Mit der oberen Vorschulklasse kombiniert. 9