Aufsatz 
Ueber die Verwertung des geschichtlichen Elements im chemischen Unterricht / von L. Knöpfel
Entstehung
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Löb, Paul. Reppel, Eduard.

Lott, Otto. Schneider, Hans. Weber, Adam. Mannheimer, Albert. Schott, Eduard. Werger, Wilhelm. Muth, Jakob. V Schwabe, Richard. Wolff, Heinrich.

Wachenheimer, Rudolf.

Pfaff, Friedrich. Schwarz, Rudolf. Zahn, Georg. Rauſchkolb, Hermann. Trümmer, Georg.

D. Zur Geſchichte der Schule.

Herr Danz wurde am 16. April 1892 auf ſein Nachſuchen und unter Anerkennung ſeiner mit Eifer und Treue geleiſteten Dienſte in den Ruheſtand verſetzt, nachdem er ſeit nahezu 28 Jahren an unſerer Anſtalt gewirkt hatte. An ſeiner Stelle wurde Herr Dr. Siebert mit der proviſoriſchen Verwaltung einer Lehrerſtelle betraut. Herr Hof, welcher vom Schluß des Schuljahres 1891/92 bis zum 25. Mai 1892 zu einer militäriſchen Dienſtleiſtung eingezogen war, ging bereits zu Pfingſten von unſrer Anſtalt nach 1 ½ jähriger Thätigkeit an die Groß⸗ herzogliche Realſchule zu Alsfeld über, während Herr Veith') von dort zu uns übertrat und eine definitive Lehrerſtelle übernahm. Mit Beginn des Winterſemeſters trat Herr Caplan Fecher als katholiſcher Religionslehrer an die Stelle des Herrn Kemmerer, der nach 5 jähriger Thätigkeit von uns ſchied, um die katholiſche Pfarrſtelle in Hirſchhorn zu übernehmen. Herrn Dr. Maurer wurde am 25. November 1892 von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog der Charakter als Profeſſor verliehen. Herr Dr. Keil) wurde im Laufe des Winters definitiv angeſtellt.

Der Pedell Fuchs mußte wegen Krankheit faſt ununterbrochen ſeit Juni 1892 vertreten werden und wurde ſeiner geſchwächten Geſundheit wegen am 1. Januar 1893 auf ſein Nachſuchen in den Ruheſtand verſetzt. An ſeine Stelle trat am 22. Januar 1893 der bisherige Vicefeldwebel und Regimentstambour Ruppel.

Das Sedanfeſt wurde wieder in herkömmlicher Weiſe gefeiert; Herr Dr. Briegleb hielt die Anſprache am brennenden Holzſtoß. Bei unſerer Großherzogfeier am 25. November

1892 hielt Herr Profeſſor Soldan, bei der Kaiſerfeier am 27. Januar 1893 Herr Sammet die Feſtrede.

¹) Heinrich Veith, geboren 1848 zu Kirch⸗Brombach i. O., wirkte nach ſeinem Oſtern 1866 erfolgten Ab⸗ gang vom Schullehrerſeminar zu Friedberg als Schulvikar in Nidda, Offenbach und Gießen und widmete ſich dann nach 1871 abgelegtem Maturitätsexamen auf der Landesuniverſität dem Studium der Ncuphilologie, Germaniſtik und Geſchichte. Von 1874 bis 1878 war er in Frankfurt und dem Ausland als Privatlehrer thätig, von 1878 bis 1881 proviſoriſch am Realgymnaſium zu Gießen und an der Realſchule zu Groß⸗Umſtadt, wo er im April 1881 de⸗ finitiv angeſtellt wurde. Im Herbſt 1882 an die Realſchule zu Alsfeld verſetzt, wirkte er daſelbſt bis zu ſeiner im Mai 1892 erfolgten Verſetzung an das Gymnaſium und die Realſchule zu Worms.

2) Dr. Jacob Keil, geboren 1861 zu Hohen⸗Sülzen, ſtudierte 1881 1886 Mathematik, Phyſik und Chemie, begann im Juni 1886 den Acceß an dem Gymnaſium und der Realſchule zu Worms, genügte vom HKerbſt 1886 bis Herbſt 1887 ſeiner Militärpflicht, war 1888 1890 dahier teilweiſe proviſoriſch, teilweiſe als Volontär thätig, dann vorübergehend an der höheren Bürgerſchule in Gernsheim verwandt, wurde 1890 wieder als proviſoriſcher Gymnaſiallehrer hierher verſetzt und durch Allerhöchſtes Dekret vom 10. Dezember 1892 definitiv angeſtellt.