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entſtandene Bildungswärme groß genug iſt, um die Rolle der Hilfs⸗
kraft zu übernehmen.
Je größer die chem. Anz., um ſo kleiner im allg. die Hilfskraft und umgekehrt. Beiſpiele! Deswegen kann dieſelbe zur Beurteilung der chem. Anz. dienen.
Gemenge und Verbindungen.
Die zuſammengeſetzten Körper zerfallen in Gemenge und Verbindungen; an den bis jetzt betrachteten Körpern und Er⸗ ſcheinungen erkläre man folgende Unterſchiede:
1. In einem Gemenge laſſen ſich entweder mit bloßem Auge oder wenigſtens bei hin⸗ reichender Vergrößerung die ein⸗ zelnen Beſtandteile erkennen.
2. In einem Gemenge be⸗ halten die Beſtandteile ihre urſprünglichen Eigenſchaften bei.
3. Die Beſtandteile eines Ge⸗ menges ſind auf mechaniſchem Wege leicht zu trennen. An⸗ ziehende Kraft der Beſtandteile iſt die Adhäſion.— Trennung von S und Fe in einem Gemenge mittelſt eines Magneten, durch Schlämmen und durch Auflöſen des S in Schwefelkohlenſtoff.— Fernere Beiſpiele!
4. Beim Mengenoder Miſchen zweier Körper wird keine Wärme frei, abgeſehen von den durch Aggregatzuſtandsveränderungen bedingten Wärmeverhältniſſen.
5. Körper laſſen ſich in jedem beliebigen Gewichtsver⸗ hältnis mengen.
1. In einer Verbindung ſind auch bei ſtärkſter Ver⸗ größerung die Elemente nicht erkennbar.
2. In einer Verbindung ſind alle urſprüng. Eigenſch. mit alleiniger Ausnahme des Ge⸗ wichts verborgen. Dafür iſt ein neuer Körper mit neuen Eigenſch. entſtanden.
3. Die Beſtandteile einer Verbindung ſind ſchwierig und hauptſächlich nur durch Wärme, den galvaniſchen Strom oder auf chem. Wege zu trennen. Anziehende Kraft der Elemente in einer Verbindung iſt die chem. Anzieh.
4. Bei der chem. Vereinigung der Elemente wird immer Wärme frei.
5. Zu einer Verbindung ver⸗ einigen ſich die Elemente nur in einem ganz beſtimmten, un⸗ abänderlichen Gewichtsverhält⸗ nis.


