Aufsatz 
Museum und Schule : 2. Teil
Entstehung
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gedeckt, wie z. B. Strabon von den Kelten berichtet. Wir finden aber auch Viereckshütten, zeltartige Anlagen und auch Pfahlbauten, kurz alle nur denkbaren Formen ſind vertreten! Alſo keine völlii⸗ ſche Verſchiedenheit, ſondern die Haustypen verdanken anderen Urſachen ihre Enkſtehung: vorhandenes Material, ob Holz, ob Stein, ob Langholz oder Geſtrüpp, ob vorübergehender Aufenthalt oder Dauerwohnung, ob für wenige oder viele Leute, ob Woh⸗ nungen oder Vorratsräume! Die Rekonſtruktionen neben den Hausurnen laſſen die Frage nach der Berechkigung des Re⸗ konſtruktionsverſuchs entſtehen: bautechniſche Einzelheiten durch den Töpfer angedeutet, Ergänzungen nach Schriftſtellern oder anderen Möglichkeiten. Hausurnen ſind für die Aſche des Toten, Erſatz für Gräber in Hausform(vgl. den heutigen Sarg mit ſeinem Giebeldach!). Solche Hausgräber haben uns eben⸗ falls lehrreiche Aufſchlüſſe gegeben: auf Tiſch 4: Villingen; unter Tiſch 3: Helmsdorf(Nr. 23793) und Leubingen(Nr. 28200). End⸗ lich fanden ſich auch Reſte von Wohnhäuſern: unker Tiſch 1: Wohngruben, Ppoſtenlöcher, deren Lage, Dicke, Rich⸗ tung als Anhaltspunkte für Grundriß, Höhe, Aufbau des Hauſes dienen. Auch einzelne Bauteile ſind erhalten, wenn das Fach⸗ werk im Feuer gehärtet iſt, oder ein zuſammengebrochenes Haus ſich im Moor erhält. Beiſpiele: Großgartach auf Tiſch II, mit Wandfries, Vitrine am zweiten Fenſter: Schuſſenried.

Nach Erledigung dieſer Vorfragen wenden wir uns mit der Betrachtung des großen WandgemäldesHünengrab(Megalith⸗ grab aus Weſtfalen) dem eigenklichen Thema zu. Bau aus Steinplatten, Grundriß?Rieſenſtuben, nicht nur Grab, ſondern auch Wohnung(ſiehe oben!). Daher Pflaſterung des Bodens, Herdanlagen, Steinumzäunung. Innen mit Teppichen behängte Wände(Steinkammer von Gohlitzſch, Photoſammelrahmen unter dem Bild!).

Ausbreitung dieſer Anlage, ſoweit die nordiſchen Findlings⸗ blöcke reichen: weſtfäliſches und niederſächſiſches Gebiek! Nicht älkteſte Wohnform! Text unterHünengrab leſen!Wohn⸗ ſtufen in der Ausſtellung auf Tiſch 1 u. 2 und in der linken Saalecke ſuchen laſſen!von der Natur gegeben: Höhlen und Felsüberhänge: Aquarelle von der Thainger Höhle(ſiehe Abb. 6), wo Höhlen fehlen, zeltförmige Hütten aus Zweigen: Zelthütte vom Frauenberg bei Marburg, Tiſch 1: Nr. 27583(ſiehe Abb. 7), keilweiſe unterirdiſch. Raſch aufzubauen, wenig Platz!, Zweck?, ſeßhaft?

Aufſchriften auf Tiſch 1 und 2:Jüngere Steinzeit: Wir werden alſo kechniſche Fortſchritte erwarten. Die Menſchen ſind ſeßhafter geworden und benötigen größere Wohnungen. Dem