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Als Abſchluß dieſer Abteilung iſt eine kurze Betrachtung der ſynoptiſchen Tafel nach Fimmen(links neben Fenſter⸗ pult 7) zu empfehlen: Beſtätigung der„Bronzezeit“, nirgends Eiſen, höchſtens Gold und Silber, die ebenſo leicht zu bearbeiten ſind, außerdem Wiederholung der Chronologie.
2. Abkeilung des erſten Stundenbildes(Einzelbetrachkungen): a. Haus- und Stadtanlage.
Vergleiche den Grundriß des Minospalaſtes in Knoſſos (Boſſert, S. 16) mit dem Grundriß der Burg von Tiryns!⁵
Der Minospalaſt zeigt eine verwirrende Fülle von Gemächern mit ganz verſchiedenen Grundriſſen, die ſich um einen Zentralhof gruppieren.—„Labyrinth“! Aus Boſſert jetzt die Abb. 35/39, Tafel 15— 19, zeigen! Tafel 15, Abb. 35: Halle der Doppeläxte: Muſter für Doppelaxt auf der farbigen Wiedergabe des Sarkophags aus Hagia Triada an der linken Fenſter⸗ wand! Ungriechiſches Wort für Axrt: ½Aε s; Zuſammenhang mit Labyrinth!
Treppen! mindeſtens zweiſtöckig: Boſſert, Abb. 84, Taf. 60, Fayenceplättchen mit Hausdarſtellungen! Abb. 36/37, Taf. 16/17, Säulen, eigentümliche Form, Kapikell; vielleicht er⸗ kennt ein Schüler die Ahnlichkeit mit dem ſpätkeren doriſchen Kapitell.
Keine Befeſtigungen: alſo Frieden!
Grundrißvon Tiryns⸗Kleinerl mehrere Höfe, Haupk⸗ gebäude alle gleichen Grundriß: Vorhalle, Vorraum, Haupktraum mit Herd: das ſogenannte Megaronhaus! keine Säulen und Treppen, alſo keine Stockwerke; befeſtigk; alſo?
Vergleiche die Grundriſſe der verſchiedenen Schichten von Troja, Fenſterwand rechts! Relative Chronologie dahin geben, daß Troia II älter iſt als Knoſſos, Tiryns jünger und gleich⸗ alkrig mit Troia VI. In beiden Schichten Trojas Megaronhäuſer! Wo ſtammt das Megaronhaus her, aus Süden oder Norden? Auch im Hinblick auf die Fertigkeit des Mauerns beſteht ein Unter⸗ ſchied zwiſchen Kreta und dem Feſtland:
Photo an der rechten Wand(links vom Stierkopf): Mauer von Tiryns: Grobe Blöcke, ohne erkennbare Bearbeitung auf einander geſchichtet, die Lücken mit kleinen Steinen und Lehm ausgefüllt.
5 Die Zeitdifferenz zwiſchen beiden Anlagen kann für unſeren Zwech urnachſt unbrachtet bleiben, da der Grundtyp der krekiſchen Paläſte ſich gleichbleibt.


