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Technik erschliessen möchte. Dazu reichen diese spär- lichen Zeugnisse nicht aus.
An seiner Abfassung sind beteiligt: 1. Die Schreiber des Tresslers. Vor Beginn des Jahresberichtes 1402 heisst es:„hic Johannes Thuwernicz inchoavit scribere juxta mandata domini Borghardi de Wobeke, thezaurarii“. ¹) Das will sagen: der Schreiber Johann Thuwernitz hat im Auf- trag und nach den Weisungen des Tresslers, was nun folgt, allein geschrieben. Da derselbe Thuwernitz in derselben Eigenschaft auch im nächsten Jahresberichte wieder ge- nannt wird ²) und bis Ende 1408 in des Tresslers Diensten steht,s) so sind wohl die sämtlichen Jahresberichte von 1402 bis 1408 von ihm geschrieben. Ein anderer Schreiber, dessen Name nicht bekannt ist, nennt sich im Jahresbericht 1401:„dis nachgeschreben⁴) gelt hat myn herre usgeben, als her mit dem meister umme zoch vor senthe(Johannis)- tage.⁰)„Myn herre“, das ist der Tressler, und der, der diese Worte gebraucht, sein Schreiber, von dem ange- nommen werden darf, dass er den ganzen Jahresbericht 1401 geschrieben hat. Es sind also die Jahresberichte 1401— 1408 und danach auch die von 1399— 1400, 1409 von je einem Schreiber nach den Direktiven des Tresslers niedergeschrieben worden.
Unter diesen Direktiven darf man sich nun keines- wegs eine fortlaufende und detaillierte Ueberwachung der Arbeit der Schreiber durch den Tressler denken. Er muss ihnen vielmehr sehr viel Freiheit bei der Abfassung der Jahresberichte gelassen haben. So ist z. B. der Jahres- bericht 1402, bei dem der Schreiber Joh. Thuwernitz neu eintritt, entschieden schlechter und unübersichtlicher an- gelegt als die vorhergehenden. Gewiss mag daran das
¹) p. 131.
2) 223, 29. Die Seiten 223/224 sind, wie hier ein für allemal bemerkt sei, von mir durchgezählt.
3) 502, 13— 14. 1409 ist er bereits Pfarrer in Montau(538, 37— 38).
4) Sollte heissen— vgl. die Anmerkung des Herausgebers— „dis vorgeschreben.“
5) 114, 24— 26.


