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welchen man sich aber mit geringer Mühe hineinarbeitet. Da derselbe in zwei Ausgaben, einer billigeren und einer reicheren, hergestellt wird, kann jede Anstalt wohl das für ihren Bedarf entsprechende Instrument anschaffen ¹). Gute Abbildungen der meisten astronomischen Gebilde sind meines Wissens in solcher Grölse, dafs sie gleichzeitig einer ganzen Klasse sichtbar wären, nicht vorhanden. Das Vorzeigen der in den Spezialwerken enthaltenen Zeichnungen hat neben der groſsen Zeiterfordernis mancherlei Miſsstände im Gefolge. Deshalb sind Darstellungen mit einem Skioptikon, besonders bei astrophysischen Gegenständen sehr zu empfehlen. Bei einem derartigen Instrument ist die erste Anschaffung allerdings etwas kostspielig, doch kann dieselbe auch auf den Etat mehrerer Apparate, z. B. des naturgeschichtlichen, geographischen und physikalischen verteilt werden, da für alle diese Disciplinen skioptische Darstellungen von groſsem Nutzen sind. Ein gutes Fernrohr, welches die direkte Betrachtung der Planeten und der Mondesoberfläche gestattet, ist wünschenswert, aber keineswegs unentbehrlich. Ebenso sind Himmelsglobus und Sternkarten bei einigen Abschnitten von Nutzen, ohne absolut notwendig zu sein. Jeder Atlas enthält die für die Orientierung in der Fixstern-Konstellation ausreichenden Himmelskarten.
Schlieſslich gehört zu den Apparaten, die in keinem physikalischen Kabinet heute fehlen dürfen, ein Spektroskop oder Spektrometer, mit Hülfe dessen man die dunklen Linien des Sonnenspektrums zu erkennen vermag.
¹) Hiermit soll durchaus nicht gesagt sein, dafs dies der einzig anwendbare Demonstrationsapparat sei, sondern nur, daſs Verfasser denselben als brauchbar in der Praxis erprobt hat. Gerühmt wird z. B. auch das Sphärotellurium von Wetzel, Amillarsphäre von Ed. Helling, Apparat von F. Edler.


