14 scheide länger und mehr vorstehend als bei der folgenden Art. Hell bräunlichgelb, mit den gewöhnlichen helleren und dunkleren Zeich- nungen, Decken durchsichtig, sehr schwach gebräunt, in der Mitte am meisten, vorn und hinten weniger, dazwischen hell und die sonst braunen Nerven weiss, namentlich nach innen zu, Brust schwarz, Hinterleib höchstens oben dunkel, namentlich bei den hier im Ge- gensatz zu anderen Arten überhaupt gesättigter gefärbten 2 oben schwarz mit hellen Seitenrändern. Fast 5 mm. lang.— Wiesbaden,
Gaulsheim, Juni. 16. I. impressifrons n. sp. ²)
—= Seitennähte der Stirn unterhalb der Fühler beim G länger, beim 2 so lang als die Stirn zwischen den Fühlern breit, die Stirn we- nigstens beim G schmäler als die Wange unter dem Auge, ohne Längseindrücke, die Seitenränder des Gesichts unten spitzwinklig convergirend, Fühlerplatte des ³ äusserst schmal und nur in der richtigen Lage der Borste als solche zu erkennen, die Zelle zwischen den beiden äussersten Gabelzweigen der Deckennerven vorn meist spitzer. G letztes Bauchsegment fast trapezisch ausgebuchtet, Ge- nitalklappen etwa so lang als die hinten spitzen Lappen des letzten Rückensegments; 2 letztes Bauchsegment etwa doppelt so lang als das vorletzte, hinten äusserst flach gerundet, Legescheide kürzer und weniger vorstehend. Gelb, oben mehr bräunlich, 92 mehr röthlich überflogen, die gewöhnlichen dunkeln Zeichnungen ziemlich ausgeprägt, Scheitel und Vorderrücken namentlich vorn mit braunen Atomen und Fleckchen, Mittelrücken beim& meist mit den schwarzen spitzdreieckigen Flecken und dazwischen mit einem hinten weitgabligen Längsstrich, beim 2 röthlich und gelb ge- zeichnet, Gesicht beim gelb, beim rothbräunlich überflogen, Decken durchsichtig, glänzend, beim& hell bräunlich oder röthlich (), mit den gewöhnlichen zwei unterbrochenen, hier sehr hell bräun- lichen Querbinden, Brust mit schwarzen Stellen, Hinterleib oben und theilweise unten(G) oder höchstens oben(2) schwarz, Augen im Le- ben roth.— Wiesbaden, Mombach, von Büschen, namentlich Wei-
den geklopft, Juli bis Septem ber- 17. I. rutilans z. sp.
²) Die Abbildung bei Herrich-Schäffer(Deutschl. Ins. 144. 10) passt bis auf die viel zu breiten Zügel, die Zeichnung des Gesichts und den stumpf dreieckigen Vorderrand des Vorderrückens zur vorlie- genden Art, kann aber unmöglich Germar's B. scuri à(Faun. Ins. Eur. 17, 11) sein. Möge nun Herrich- Schäffer meine Art vor Augen gehabt haben oder nicht, in jedem Falle muss dieselbe neu benannt werden, und da ich Herrich-Schäffer's Namen schon an einen andern Idiocerus vergeben habe, so benenne ich sie nach der Eigenthümlickkeit der Stirn des G.


