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deren wir drei annehmen, iſt ein abgerundetes Ganze zu bieten; denn der Lehrer hat nicht ſowohl einſeitig ausgeführte Detailbilder vorzuführen, als vielmehr darauf zu achten, daß recht viel bildende Elemente in dem Durchzunehmenden liegen. Es kann daher von der bekannten Dreitheilung der Geographie im eigentlichen Sinne des Wortes nicht die Rede ſein, wenn auch zugegeben werden muß, daß auf dieſer Stufe mehr die phyſiſche, auf jener mehr die po⸗ litiſche Geographie in den Vordergrund trete. Die ſogenannte mathematiſche Geographie aber muß in ihrer Ausführlichkeit für die oberſte Klaſſe aufgeſpart bleiben und wird am beſten demjenigen Lehrer zuzutheilen ſein, welcher den mathematiſch⸗ phyſikaliſchen Unterricht ertheilt, da zum Verſtändniſſe derſelben von Seiten der Schüler die Elemente der Mathematik und Aſtronomie un⸗ entbehrlich ſind. Hierdurch iſt ſelbſtverſtändlich nicht ausgeſchloſſen, daß auf einer früheren Stufe die allgemeinſten Vorbegriffe und wichtigſten Erſcheinungen, ſoweit ſie durch einfache Apparate und Vorrichtungen ſich veranſchaulichen laſſen, vorgeführt und beſprochen werden, wobei von eigentlichen Beweiſen keine Rede ſein kann, vielmehr der Lehrer mit vollem Rechte auf den guten Glauben der Kinder rechnen darf.
Da nun bei der Auswahl des in der Schule Durchzunehmen⸗ den die Ueberfülle des Stoffes eine Hauptſchwierigkeit darbietet, ſo muß hierbei mit großer Umſicht zu Werke gegangen werden und zwar ſo, daß, abgeſehen von der Heimathskunde und einer überſichtlichen Betrachtung der ganzen Erde, die den beiden unteren Stufen zufällt, diejenigen Länder in den Oberklaſſen ausführlich durchgenommen werden, welche für die Entwicklung der Cultur der Menſchheit von beſonderem Intereſſe ſind, woraus folgt, daß Deutſchland für uns den Gipfelpunkt aller Betrachtungen abgeben muß.


