Sommer.
Winter.
Deutſch, wöchentlich 4 Stunden. Goethes Götz von Berlichingen, Schillers Wallenſtein. Leſſings Minna von Barnhelm,
Goethes Hermann Goethes, Schillers. Metrik im Anſchluß an die Lektüre.
und Dorothea.
Geſchichte, 2 St. Franzöſiſch, 4 St.
Goethes Lyrik, Schillers Lyrik.
Biographie Leſſings,
8 Diktate und 8 Aufſätze zur Korrektur, bei der Rückgabe Wiederholung von Grammatiſchem.
Vornehmlich deutſche Geſchichte von 1492 bis 1806.
Lektüre franzöſiſcher Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben, Lehre
vom Hilfszeitwort und Rektion der Verba. Ueberſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſenarbeiten zur Korrektur. Erdkunde, wöchentlich 2 Stunden.
Beendigung und Wiederholung Europas; Amerika(Matzat, Erdk. III, 8 bis 11, IV 3 und 4).
Pflanzenbaulehre, 7 St. Allgemeiner Pflanzenbau: Die Saat: Anforderun⸗ gen an gute Saatware,
ihre Prüfung auf
Reinheit, Keimfähigkeit, Echtheit, Fülle(Ge—r
brauchswert). der Wirtſchaft, die dazu nötigen Maſchinen und Geräte. Saatwechſel. Wahl der Sorte. Ankauf von Saatgut. Saatmethoden(Breit⸗ ſaat, Drillſaat, Dibbelſaat). Bedarf an Saat⸗ gut.— Die Pflege: Bekämpfung des Un⸗ krauts. Schutzmaßregeln gegen ſchädliche Tiere, gegen Ungunſt der Witterung, gegen Schädigung durch Menſchen. Sonſtige För⸗ derung des Wachstums, Verſorgung der Pflanzen mit Waſſer, Nahrung, Luft, Licht, Wärme,(Hackkultur, Kopfdüngung).— Die Ernte: Zeitpunkt der Ernte. Aberntung von Getreide und ähnlichen Früchten, die dazu
nötigen Maſchinen und Geräte. Die Trock⸗ nung der Früchte. Einholen und Aufbe—
wahrung der Feldfrüchte in Scheunen und Mieten. Druſch der Körnerfrüchte mit Hand und Maſchinen. Aufbewahrung der Körner auf Speichern und in Lagerhäuſern(Silos). Bodenkunde: Die in der Umgebung von Weilburg und in den Wirtſchaften der Eltern der Schüler vorkommenden und ſon— ſtige wichtige Bodenarten und deren Erkennung. Die verſchiedene Fruchtbarkeit der Böden, ihr Verhalten bei der Bearbeitung und Er— klärung dafür. Verbeſſerung mangelhafter Bo⸗ deneigenſchaften. Geologiſch⸗agronomiſche Bo⸗ denkarten. Die Bodenbearbeitung: Bauart des Pfluges, die verſchiedenen Pflug— arten, die Arbeit mit dem Pfluge(Anſpan- nung, Bedienung, Pflügemethode, Leiſtung der Pflüge). Die Eggenarten und die Arbeit mit der
Herrichtung von Saatgut in
Mathematiſche Geographie(Matzat. Erdk. 1).
V,— Schriftliche Arbeiten zur Korrektur.
Tierzuchtlehre, 5 St. Rindviehhaltung:
Pflege des Nindes, Sorge für geſunden Stall, deſſen Bauart und Einrichtung.
Reinhaltung des Rindes, Einſtreu, Putzen, Waſchen, Scheren, Pflege an Horn und Klaue. Sorge für friſche Luft, Bewegung. Die wichtigſten Seuchen und Krankheiten und die vom Landwirt dagegen zu ergreifenden Maßregeln. Reichsviehſeuchengeſetz. Die wich⸗ tigſten Rinderraſſen, ihre Merkmale, Leiſtun— gen, Heimatverhältniſſe. Die Benutzung des Rindes zur Arbeit, Wahl der Arbeitstiere, Kennzeichen der Arbeitstüchtigkeit, Altersbe⸗ ſtimmung; Anſpannung, Klauenbeſchlag, Für⸗ ſorge bei der Arbeit. Die Benutzung des Rindes zur Maſt, Erkennung der Maſtſähig— keit, Gewichtsermittelung durch Wägen und Meſſen; Schlachtung und Ausſchlachtung. Der Verkauf von Schlachtvieh. Die Benutzung des Rindes zur Milchgewinnung, Erkennung der Milchergiebigkeit. Der Ankauf von Rind⸗ vieh, die einſchlägigen geſetzlichen Beſtimmun— gen über Viehhandel.— Molkereiweſen: Eigenſchaften gewöhnlicher Kuhmilchzabweichen⸗ des Verhalten von Koloſtrummilch. Gewinnung der Milch durch Melken(Einrichtung desEuters). Die Erzielung von viel und fettreicher Milch (Einfluß von Raſſe und Einzeltier und der Haltung). Süßerhaltung der Milch. Verwer⸗ tung der Milch durch Verkauf, Verkaufsarten, Transport der Milch, Verarbeiten der Milch zu Butter. Rahmgewinnung; Milchzentrifugen und die Arbeit damit. Verbuttern des Rahms, Verarbeitung der Rohbutter zu Verkaufsbutter. Anforderungen an gute Butter. Sonſtige Ar⸗ ten der Buttergewinnung. Verkauf von But⸗ ter. Kunſtbutter. Verarbeitung der Milch zu
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