Aufsatz 
Neue Beobachtungen und Entdeckungen an den auf Ulmus campestris L. vorkommenden Aphiden-Arten / von Hermann Kessler
Entstehung
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Schönschreihen. Mehrzeilige Sätze. Abschreiben von verschiedenen Sachen, welche im geschäft- lichen Leben vorkommen, als: Anweisungen, Schuldscheine, Quittungen, Cautionen etc. Gothische, Fractur- und Rundschrift. 1 St. w. Jäger.

Singen. Siehe Prima.

Turnen. Die in den unteren Klassen vorgenommenen Freiübungen in mehr zusammengesetzten Formen und Weiterbildung derselben. Entsprechende Erweiterung der Geräth- und Gerüstübungen. wozu noch leichte Uebungen am Springkasten kommen. Turnspiele. a und b combinirt. 2 St. w. Grün.

Quarta. (Ordinarius von a: Credé; von b: Brunner; von c: Seibt.)

Religion. Lesen wichtiger Abschnitte aus der Bibel und Erweiterung der Bibelkunde. Die drei ersten Hauptstücke mit Bibelsprüchen. Erlernung einiger Kirchenlieder. Geo- graphie von Palästina. 2 St. w. In a: Bach; in b: Dr. Hasselbaum; in c: Grün.

Deutsch. Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus dem Lesebuch von Lüben und Nacke, Theil V, mit Uebungen im Wiedergeben des Inhalts und im Vortragen von Gedichten. Grammatik: die Wortarten, der einfache und erweiterte Satz sowie eine Uebersicht über die gewöhnlichen Arten des zusammengesetzten Satzes mit gramma- tischen und orthographischen Uebungen. Aufsätze erzäühlenden und beschreibenden In- halts. 4 St. w. In a: Credé; in b: Brunner; in c. Seibt.

Französisch. Ploetz' Elementargrammatik, Theil II zu Ende. Ploetz' Schulgrammatik, Ab- schnitt I und II, Lection 1 23(Orthographische Veränderungen einiger regelmässigen Verben und die unregelmässigen Verben.) Ausgewählte Lectüre aus Lüdeckings Lese- buch, Abschnitt I, V und VIII. Wöchentlich ein Thème oder Extemporale. Dictir- übungen sowie Auswendiglernen von Gedichten. 7 St. w. In a: Saenger; in b: Brunner; in c: Seibt.

Geschichte. Geschichte des Mittelalters nach Stacke. 2 St. w. In a: Bach; in b: Dr. Hassel- baum; in c: Grün.

Geographie. Die aussereuropäischen Erdtheile. Mittheilungen aus der mathematischen Geographie. Leitfaden von Daniel. 2 St. w. In a: Bach; in b: Röse; in c: Grün.

Mathematik. a) Arithmetik: Wiederholung der Bruchrechnung. Die Decimalbrüche. Die um- gekehrte und zusammengesetzte Schlussrechnung mit mannigfacher Anwendung auf das bürgerliche Leben. 4 St. w. In a: Credé; in b: Saenger; in c: Dr. Ide. b) Geo- metrie: Uebungen im geometrischen Zeichnen, dann Anfang des systematischen Unter- richts(im Anschluss an Uth's Leitfaden der Planimetrie, Abschnitt I, II und III bis §. 10 incl.). Lehre von den geraden Linien und Dreiecken. 3 St. w. In a: Credé; in b: Dr. Kessler; in e: Saenger.

Naturgeschichte. Pflanzenbeschreibung. Einreihen der beschriebenen Pflanzen in das Linné'sche System. Beschreibung von wirbellosen Thieren unter Rücksichtnahme auf systematische

Anordnung. Anleitung zur Anlegung von Herbarien und Sammlungen von Käfern und Schmetterlingen. 2 St. w. Dr. Kessler.

Zeichnen. Das Flächenornament bleibt Unterrichtsgegenstand. Es werden nur solche Ornamente gewählt, die eine geometrische Grundlage haben. In der letzten Hälfte des Schuljahres lernen die Schüler die Ornamente mit einem Farbenton überziehen und die Striche mit Tusche auszeichnen. Die Schiler brauchen Zeichenbretter. 2 St. w. Müller.

Schönschreiben. Schreiben ein- und mehraeiliger Vorschriften in deutscher und englischer Schrift. (Stoff aus der Geschichte, Geographie und Naturgeschichte.) Ziffern. Römische, Fractur- und Rundschrift. 2 St. w. Jäger.

Singen. Einübung dreistimmiger Choral- und Figuralgesänge. Treffübungen. Kenntniss der gebräuchlichsten Dur- und Moll-Tonarten. 2 St. w. Heidenreich.