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als ein ganz anderes Thier, an dem man schon alle Körpertheile des Käfers, wenn auch nur in allgemeinen Umrissen, erkennen kann. Die abgestreiſte Haut findet man stets im Cocon am spitzen Ende, auch dann noch, wenn der Käfer denselben verlassen hat. Sie liegt da in ein Klümpchen zusammengefaltet, ist aber als solche unter der Loupe sofort an den daran deutlich zu unterscheidenden Fresswerkzeugen zu er- kennen. Nach weiteren 8 Tagen hat das Thier folgende Form(Fig. 13): Von oben geschen sind Kopf, Bruststück und Hinterleib durch Vertiefungen von einander getrennt, an beiden Seiten hängen die Flügeldecken und Flügel herab. Die Flügeldecken sind längs gestreift und von länglich ellip- tischer Form, die glashellen Flügel ragen mit ihrer etwas schmäleren, nach hinten spitzer werdenden hintern Hälfte unter den Flügeldecken hervor, stehen(das Thier umgewendet) an der Unterseite des Hinterleibes etwas ab und liegen dabei mit ihren Enden übereinander, so dass man das Thier, wenn man mit einem spitzen Gegen- stand, etwa mit einer Schreibfeder, in den Winkel, welcher dadurch gebildet wird, eingreift, in die Höhe heben kann. Das am Vorderrande deutlich erhaben gesäumte Bruststück erscheint breiter als lang und hat in der Mitte von hinten nach vorn eine Längsfurche, an deren Seiten Borstenhaare stehen. Die neun Hinterleibssegmente sind deutlich zu unterscheiden. Von unten gesehen, liegt der Kopf nach der Bauchseite eingebogen, an beiden Seiten stehen die braunen Augen(sonst ist alles am Thiere glänzend weiss); zwischen denselben verlängert sich der Kopf in den über die Brust hinausliegenden Rüssel, der am Ende zwei Abschnitte(Glieder), die noch nicht innig mit einander verwachsenen Fresswerkzeuge, hat, wovon der vorderste zweitheilig ist. Gleich vor den Augen entspringen an beiden- Seiten des Rüssels die Fühler, welche in Form einer Perlschnur unter einem Winkel von 45° bis auf die erste Hälfte der Flügel- decken reichen. Vom vorderen Drittel des Rüssels an liegen auf beiden Seiten die vorderen Beine in der Art, dass Oberschenkel und Schienbein derselben in ein Knie zusammengelegt fast horizontale Lage haben, der Tarsus dagegen in gerader Linie von vorn nach hinten gerichtet ist. Die Hinterbeine sind von den Flügeln fast ganz bedeckt, nur ragt das Knie derselben am hintern Ende des oberen Randes der Flügeldecken unter diesen hervor, während der Oberschenkel mit der daran liegenden Schiene des ersten und zweiten Beinepaares auf der vorderen Hälfte der Flügeldecken liegt, diese gleichsam an den Körper drückt, damit dieselben die Richtung nach dem Bauche hin bekommen. Von jetzt an färben sich nach und nach alle Körpertheile dunkeler; die ursprünglich ganz weisse Farbe des Thieres wird dunkelgelb, dann braun und zuletzt schwarz. Beine, Rüssel und Fühler erheben sich nach und nach vom Körper, und die Flügel ziehen sich unter die Flügeldecken zurück. Nach weiteren 8 bis 12 Tagen


