Augen, in der Mitte der Stirn die Fühler, welche ¾ der Körperlänge haben, und deren zwei ersten Grundglieder auf der Unterseite gelb sind, wührend die sonstige Farbe der Fühler schwarz ist. Das erste Glied ist dicker als die übrigen und bildet mit dem zweiten zusammen einen Kegel; die folgenden sind cylindrisch, nehmen nach oben an Länge ab, doch so, dass die letzten zehn bis zwölf gleichförmig und zwar kugelig sind. Die Anzahl der- selben ist schwer zu bestimmen, wegen der in der Mitte der Fühler dicht anliegenden Behaarung; an der Puppe zühlte ich immer 30 bis 40. Das Gesicht ist mit silber- glänzenden Härchen besetzt; die Fresswerkzeuge sind blassgelb.— Das von vorn nach hinten schmäler wer- „Fig. 10. dende Bruststück ist überall schwarz. Der Mesothorax, eine Art Schild von länglich ovaler Form darstellend, ist ganz fein punktirt, so dass seine Oberfläche fast glatt er- scheint, dagegen ist der Metathorax runzelig, auch deut- licher punktirt und durch eine erhabene Querleiste in zwei Felder getheilt, wovon sich das erste in der Mitte höckerartig erhebt, und das zweite mehrere Leistchen
Fig. 11. trägt, wodurch wieder kleinere Feldchen entstehen. Die 3 daeinauan. dr ſane mdent Seitenränder des Metathorax sind nach hinten erhaben
zelle genannt. d 2 Discoidalzellen. n gesäumt. Der Hinterleib, von welchem die zwei ersten die beiden rücklaufenden Nerven.
Segmente allein fast eben so lang sind als die übrigen zusammengenommen, ist von der Mitte an nach hinten beiderseits zusammengedrückt. Die Farbe desselben ist schwarz und roth. Das Roth beginnt am Ende des zweiten Ringes und verbreitet sich dann über die folgenden Ringe in der Art, dass der dritte und vierte fast ganz roth sind, von da an nach hinten wieder abnimmt, dabei aber die Rückenkante und den Hinterrand der einzelnen schwarz lässt. Das letzte Segment trägt beim Weibchen den etwas in die Höhe gerichteten, aber kaum hervorragenden Legestachel. Die Grundfarbe der Beine ist gelb, An den Hinterbeinen sind jedoch die Hüften und Schenkelringe, die äusserste Spitze der Schenkel(ganz schwach), das Ende der Schienen und der grösste Theil der Tarsen schwarz. Bei den mir zu Gesicht ge- kommenen männlichen Exemplaren fand ich die schwarze Zeichnung an den Hinter- beinen nicht. Ob dies ein constantes Unterscheidungsmerkmal zwischen Männchen und Weibchen ist, will ich dahin gestellt sein lassen. Uebrigens unterscheiden sich Männ-
chen und Weibchen dadurch, dass jene etwas schlanker als diese gebaut sind, 2 ½.


