Aufsatz 
Die grammatischen Kunstausdrücke
Entstehung
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Winter: Das Rechnen mit algebraiſchen Zahlen durch die vier Spezies; Dezimalbruchrechnung; gegenſei⸗ tige Verwandlung von gemeinen und Dezimalbrüchen; Behandlung des periodiſchen Dezimalbruchs; einfache Regel de tri nach Zwei⸗, Drei⸗ und Proportionalſatzlöſung. Uebungsaufgaben von Stunde zu Stunde während des ganzen Jahres.

II. Kl. wöch. 2 St. Im Sommer: Das bürgerliche Rechnen bis zur Miſchungsrechnung nach Zwei⸗, Drei⸗, Proportions⸗ und Kettenſatzlöſung. Im Winter: Fortſetzung und Vollendung des bürgerlichen Rechnens; Quadrieren und Quadratwurzelausziehen, Kubieren und Kubikwurzelausziehen mit Bevorzugung der Bei⸗ ſereiegin Zifferausdruck: Wiederholung der Lehre von den entgegengeſetzten Größen.(Laufende Uebungs⸗ aufgaben.)

I. Kl. wöch. 4 St., und zwar 2 St. für den theoretiſchen Unterricht und 2 St. für die Praxis. Im Sommer: Gleichungen vom erſten Grad mit einer Unbekannten in zahlreichen Uebungsbeiſpielen; Fortſetzung des Rechnens mit algebraiſchen Zahlen an mehr ſchwierigen Beiſpielen. Im Winter: Fortſetzung der Glei⸗ chungen vom erſten Grade mit zwei, drei und vier Unbekannten; Wiederholung und tiefere Begründung des

arithmetiſchen Unterrichtsſtoffs aus den drei Seminarklaſſen. Anleitung zur Ertheilung des Rechen⸗ unterrichts in der Elementarſchule verbunden mit praktiſchen Verſuchen durch alle Klaſſen der Stadtſchule. Zirvas.

b. Geometrie.

IHl. Kl. wöch. 2 St. Im Sommer: Gruppierung der mathematiſchen Körper; Beſchreibung derſelben in Wort und Form zur Feſtſtellung der mathematiſchen Grundbegriffe; Ausmeſſung der Linien, Winkel, gradlinigen Figuren und des Kreiſes mit Zugrundelegung der bei den Uebungsbeiſpielen entwickelten Rechnungsformeln. Im Winter: Fortſetzung der Uebungen im Ausmeſſen der Flächen und Körper mit Auslaſſung der durch Quadrat⸗ und Kubikwurzelausziehen auszuführenden Operationen; Beweisführend die Lehre von den Win⸗ keln und Parallellinien, vom Dreieck mit Bezug auf Winkel, Seiten, Kongruenz.

II. Kl. wöch 2 St. Im Sommer: Die Lehre von den Parallelogrammen; der pythagoräiſche Lehrſatz mit ſeinen Zuſätzen und Anwendung deſſelben auf das ſtumpf⸗ und ſpitzwinkelige Dreieck; Fortſetzung der Uebungen im Ausmeſſen der grad⸗ und krummlinigen Flächen. Im Winter: Die Lebre vom Kreis und ſeinen Theilen; Verwandlung der Figuren; Ausmeſſung der Körper mit Ausſchluß der Kugelſchnitte.

I. Kl. wöch. 2 St. Im Sommer: Die Aehnlichkeit der Dreiecke und verwandter Figuren; Anwendung derſelben auf den pythagoräiſchen Lehrſatz und das Strahlenſyſtem des Kreiſes. Im Winter: Wiederholung des planimetriſchen Unterrichtsſtoffes aus Klaſſe III. und II Tiefere Begründung der rechnenden Stereometrie, bezogen auf Prismen, Pyramyden, Obelisken, reguläre Körper, die Kugel und ihre Theile und auf ver⸗ ſchiedene Körperverhältniſſe. Uebungen. Zirvas

4. Muſik.

a. Harmonielehre. II. Kl. wöch. 1 St. Intervallenlehre; die Lehre von den Dreiklängen. Harmonieverbindungen mit Dreiklängen und deren Umkehrungen; der Septim enakkord; Umkehrungen und Auflöſung deſſelben.

I. Kl. wöch. 1 St. Der Nonenakkord; ſeine Umkehrungen und Auflöſungen; Einige ſeltene diſſonirende Akkorde und ihre Behandlung; die Lehre von den Kadenzen und Verwandtſchaften der Tonarten; Modulationen; Uebungen im vierſtimmigen Choralſatz in enger und weiter Harmonie. Meiſter.

b. Geſang. II. Kl. wöch 2 St. Elementargeſangübungen nach der Geſangſchule von Sering. Betheiligung an dem Choral⸗ und Figuralgeſang der übrigen Kla ſſen. II. und I. Kl. wöch. 2 St. Lieder, Motetten, Chöre dc. ꝛc. Außerdem hatten die vereinigten Klaſſen wöchentlich eine

Stunde Choral und liturgiſchen Geſang, und die erſte Klaſſe eine Stunde Geſangpraxis. Meiſter. c. Orgel. III. Kl. wöch. 2 St. in 2 Abth. Elementarübungen im Manual und Pedalſpiel; Spielen leichter Präludien. II. Kl. wöch. 2 St. in 2 Abth. Choral⸗ und Präludienſpiel; Transponieren der Choräle.

I. Kl. wöch. 1 St. Choral⸗ und Präludienſpiel; Transponieren und Auswendiglernen der Choräle; Uebungen im Modulieren und im Begleiten des liturgiſchen Geſangs; das Wichtigſte über Bau und Behandlung der Orgel. Meiſter.

d. Klavier.

III. Kl. wöch. 2 St. Spielen von Handſtücken, Etuden, Sonaten, Variationen ꝛc. ꝛc. nach der Fertigkeit des Einzelnen.