Aufsatz 
Die grammatischen Kunstausdrücke
Entstehung
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b. bibliſche Geſchichte. 1 St. Kurze Einleitung in die Schriften des alten Bundes; eine Anzahl Geſchichten des alten Bundes nach Schuſter wurde memorirt und ſachgemäß erklärt. c. Kirchengeſchichte. 1 St. Kurze Geſchichte des Lebens Jeſu Chriſti; Kirchengeſchichte bis Ende des II. Jahrhunderts; Winter: Fortſetzung der Kirchengeſchichte bis zu den Karolingern. II. Klaſſe wöchentlich 4 Stunden.

a. Katechismus. 2 St. Sommer: Die Lehre von der Kirche; Begriff und Eintheilung der Gnade; Nothwendigkeit der Gnade im Allgemeinen und Beſondern; Austheilung der Gnade; Gnade und menſchliche Freiheit. Winter: Begriff und Weſen der Rechtfertigung; die Rechtfertigung des Menſchen; Früchte der Rechtfertigung; Nothwendigkeit und Verdienſtlichkeit der guten Werke. Von den Sakramenten im Allgemeinen und Beſondern; die Lehre vom hl. Meßopfer

b bibliſche Geſchichte. 1 St. Kurze Einleitung in die Schriften des neuen Bundes; eine Anzahl Geſchichten des neuen Bundes wurde memorirt und ſachgemäß erklärt.

c. Kirchengeſchichte. 1 St. Kirchengeſchichte von der Ausbreitung des Chriſtenthums unter den Germanen bis zum Concil von Conſtanz.

I. Klaſſe wöchentlich 6 Stunden.

a. Katechismus. 2 St. Sommer: Einleitung in die Pflichtenlehre; Nothwendigkeit und Mög⸗ lichkeit der guten Werke; das göttliche, kirchliche und menſchliche Geſetz; die Lehre vom Gewiſſen, von der

Tugend und deren Eintheil ung; von der Sünde und deren Gattungen Winter: Die Pflichtenlehre im Beſondern.

b. Katechetik und Praxis. 3 St. Die wichtigſten Regeln der Katechetik; praktiſche Kate⸗ cheſen nach dem Katechismus in den obern Klaſſen und nach der bibliſchen Geſchichte in der unterſten Klaſſe der Elementarſchule der Stadt; ſchriftliche Ausarbeitungen.

c) Liturgik. 1 St. Einleitung in die Liturgik; die Pflichten und Eigenſchaften des niederen

Kirchendieners und deſſen Verri chtungen in Bezug auf die hl. Orte, die hl. Sachen und die hl. Hand⸗ lungen. Müller..

2. Deutſche Sprache. (Fibel und Leſebücher für die naſſauiſchen Elementarſchulen, Kehreins Leſebuch und Grammatik.)

IHI. Klaſſe wöchentlich 6 St. Einiges aus der Laut⸗, Sylben⸗, Wort⸗ und Satzlehre zur vorläufigen Orientirung; die Wortarten, Konjugation des Verbums, Deklination des Subſtantivs und Adjektivs mit fortlaufenden mündlichen und ſchriftlichen Uebungen; kleinere Aufſätze im theilweiſen Anſchluß an den Lehr⸗ und Leſeſtoff mit muͤndlicher und ſchriftlicher Korrektur; beſondere orthographiſche Uebungen; Leſen und Erklären poet. und proſ. Leſeſtücke mit Uebungen im freien Vortrag; kurſoriſches Leſen. Hartmann.

II Klafſe wöchentlich 6 Stunden.

a. Laut⸗, Wort⸗, Wortbiegungs⸗ und Wortbildungslehre in me hr wiſſenſchaftlicher Behandlung; die Präpoſitionen nach Form, BVedeutung und Gebrauch. 2 St. Kehrein.

b. Leſen und Erklären poet. und proſ. Stücke mit fortlaufenden mündlichen und ſchriftlichen Uebun⸗ gen; kurſoriſches Leſen; freier Vortrag memorterter Stücke; beſondere orthographiſche und Interpunktions⸗ übungen; umfänglichere ſchri ftliche Ausarbeitungen im theilweiſen Anſchluß an den Lehr⸗ und Leſeſtoff mit mündlicher und ſchriftlicher Korrektur; Kontrole der Privatlektüre. 4 St. Hartmann.

I. Klaſſe wöchentlich 7 Stunden.

a. Das Wichtigſte aus der Satzlehre in mehr wiſſenſchaftlicher Behandlung; Interpunktionslehre; überſichtliche Wiederholung der ganzen Grammatik; allgemeine Styllehre; Betrachtung der Aufgabe der Grammatik, des Wörterbuchs und der Styliſtik; größere ſchriftliche Ausarbeitungen verſchiedener Art, im Beſondern auch Geſchäftsaufſätze aus dem Schul⸗ und Lehrerleben; Leſen und Erklären poetiſcher und pro⸗ ſaiſcher Stücke; kurſoriſches Leſen; Deklamationsübungen, Kontrole der Privatlektüre. Themata der ſchrift⸗ lichen Arbeiten: 1. Seien wir wahr! 2. Das Gotteshaus und der öffentliche Gottesdienſt. 3. Weihnachten und Oſtern. 4. Das Bild eines guten Schülers. 5. Jung gewohnt, alt gethan. 6. Ueber das Leſen. 7. Ueber Sprachreinheit. 8. Die Spracheigenthümlichkeiten in Uhlands Gedicht:Schwäbiſche Kunde. 9. Graf Eberhard der Nauſchebart, eine Schilderung nach Uhland. 10 Wie erzieht die Volksſchule zur Vaterlandsliebe? 11. Wie wird die Bildung des Gemüths in der Schule befördert? 12. Einfluß der Natur auf die Erziehung und Bildung des Kindes. 13. Ueber den Nutzen der Obſtbaumzucht.

b. Spezielle Anleitung zur Ertheilung des Sprachunterrichts in der Elementarſchule mit ſchrift⸗ lichen Ausarbeitungen und praktiſchen Verſuchen durch alle Klaſſen. 3 St. Hartmann.

3. Mathematik.

a. Arithmetik.

III. Kl. wöch 3 St. Im Sommer: Die Zahlengeſetze; Zahlenleſen und Zahlenſchreiben; die Grundrechnungsarten mit ganzen und gebrochenen Zahlen in Ziffern und Buchſtaben; Behandlung des Doppelbruchs. Im