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was die Kleinen eigentlich meinen, beſonders wenn ſie verſchiedene Lehrer gehabt haben. Man vergleiche z. B. nur die Namen für die Kaſus, für die Zeit⸗ und Modusformen des Verbums.
Kein Name drückt alle Verhältniſſe der Kaſus, der Zeit- und Modusformen ꝛc. aus, und dieſe Verhältniſſe werden durch dieſen oder jenen Namen den Elementarſchülern nicht deut⸗ licher, da ſie dieſe Verhältniſſe in ihrem Weſen überhaupt nicht zu erfaſſen vermögen. Das wiſſen die übrigen europäiſchen Völker, das wiſſen auch die meiſten deutſchen Grammatiker; darum brauchen ſie die in ganz Europa verſtändlichen, ſeit Jahrhunderten verbreiteten lateini⸗ ſchen Namen. Möge dieſes künftighin auch in allen unſern Schulen der Fall ſein! Schulen, in denen auch fremde Sprachen gelehrt werden, ſind ohnehin ſchon um der Einheit willen auf den Gebrauch der lateiniſchen Namen hingewieſen.— In die Elementarſchule gehört kein grammatiſches Syſtem, überhaupt keine Grammatik, ſondern nur Einzelnes aus der Gramma⸗ tik. Da wird man denn auch mit wenigen Namen ausreichen: mit den Namen der Redetheile, der Kaſus, der Modus und Zeiten. Will man die lateiniſchen Namen hier nicht, denen ich in jeder Hinſicht den Vorzug gebe; ſo würde ich für die Kaſus die Namen: Wer—, Weſ⸗ ſen—, Wem-—, Wenfall, für die Redetheile die längſt gebräuchlichen Namen: Haupt⸗ wort, Beiwort, Fürwort, Zeitwort, Geſchlechtswort(Artikel]), Zahlwort, Vorwort, Umſtandswort, Bindewort, für die Zeitformen die gleichfalls längſt ge— bräuchlichen Namen: Gegenwart, Kaumvergangenheit, Völligvergangenheit, Längſtvergangenheit, Zukunft vorziehen. Damit kommt man bei Elementarſchülern mindeſtens eben ſo weit als mit allen andern künſtlich erſonnenen und darum oft ſehr unkla⸗ ren Namen.
„Aller Anderungen der grammatiſchen Terminologie, wo es genaue, in ganz Europa ver⸗ ſtändliche Ausdrücke gibt, ließe ſich auch Einiges gegen ihren urſprünglichen Sinn einwenden, habe ich mich enthalten. Sobald es hingegen eigenthuͤmlichen Verhältniſſen der deutſchen Sprache gilt, ſolchen, die ihr beſonders geläufig bleiben(wie Ablaut, Umlaut, Brechung ac.), ſcheint rathſam, auch einheimiſche Benennungen zu verſuchen, und es darauf ankommen zu laſ⸗ ſen, ob ſie ſich einführen können. Ihnen ſchadet weniger die Ungewöhnlichkeit, als der Hang zum Widerſpruch und die untilgbare Sucht, Namen zu meiſtern, noch ehe man ſich der Sache bemeiſtert hat.“ J. Grimm.
Wörterverzeichniß.
A.§.§. B.§.
§. Ahne 27 Armee 3§. Befehl N
Aal 2 Ahre 27 Armel 12 baar 2 befleißen 38 Aar 2 Ai, ai 15 Armut(th) 34 bähen 27 bei 15 Aas 2. 38 aichen 15 Aſſel 37 Bai 15 Beiſpiel 18 Aaß 2 Alkof(v)en 24 Aſſeſſor 37 Baier 15 beißen 38 Abent(th)euer 34 Allee 3 Athem 8 bar 2 beißig 14 abgefei(äu)mt 17 allmählich 25 Attich 25 Bär 12 Bengel 12 abſpe(ähnſtig 12 allmälig 25 Augenlid 18 Barbier 18 Bere 3 Achſe 30 Altern 12 aus 38 Barchent 22 beredſam 33 ächt 12 Ameiſe 38 ausfi(ü)ndig 14 Baß 37 beredt 33 adelig 25 Anis 38 ausgie(i)big 18 Bausbacke 22 beſchwätzt 33 Adolf(ph) 23 Anwalt(d) 32 Beere 3 beſſer 38 Adreſſe 37 Argwohn 8 Beet 3 beſt 38
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