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verſchiedenen Stufen des Bildungs⸗ und Unterrichtsganges die deutſche Sprache, als ein vorzuͤglicher Lehrgegenſtand, zu beachten angeordnet iſt! An Sprachgegenſtaͤnden fehlte es nun auf gelehrten Schulen wohl nicht; aber gerade diejenige Sprache war faſt allgemein undankbar, einer freundlichen Beachtung und ſorgſamen Ausbildung nicht werth oder nicht beduͤrfend, zuruͤckgedraͤngt, welche ſo ſehr die Aufmerkſamkeit, den Schutz und die Ausbildung verdiente; welche gerade das naͤchſte und anziehendſte, das ſchoͤnſte und kraͤftigſte Mittel darbot, alle andere Gegenſtaͤnde, und vornehmlich die vorgezogenen Sprachen des Alterthums eindringlich und angenehm zu unterſtuͤtzen. Gerechte Anerkennung des großen Werthes der anſpruchloſen Mutterſprache, und man darf hinzuſetzen, gefuͤhltes Beduͤrfniß eines Verſtand und Gemuͤth lebendig anſprechenden Bildungsmit⸗ tels waren es, welche der deutſchen Sprache eine ehrenvolle Stelle in der Reihe der Lehrgegenſtaͤnde auf gelehrten Schulen anwieſen. Man glaube nicht, daß durch die Aufnahme der deutſchen Sprache die gelehrten Schu⸗ len ihren unterſcheidenden Nahmen einbuͤßen. Wie uͤberhaupt nicht die angeordneten Lehrgegenſtaͤnde, das Weſen der gelehrten Schulen darlegen, ſo auch nicht im Einzelnen die deutſche Sprache: die Beſtimmung in einem erweiterten, elementariſchen Bildungs⸗ und Unter⸗ richtsgange fuͤr den kuͤnftigen Gelehrten den vorbereitenden, wiſeenſchaftli⸗ chen Grund zu legen, iſt es allein, welche oͤffentlichen Schulen das Vor⸗ recht gelehrter Anſtalten zuerkennt; und da ſind die einzelnen Gegenſtaͤnde des Unterrichtes nur als ein uͤbereinſtimmend verbundenes, wechſelſeitig ſich unterſtuͤtzendes Ganze anzuſehen und zu beurtheilen.— Eine Frage von einleuchtender Wichtigkeit iſt es aber gewiß, wie die ein⸗ zelnen Unterrichts⸗ und Bildungsmittel auf gelehrten Schulen zu behandeln ſeyen. Indem ich dieſelbe zunaͤchſt auf die ge⸗ lehrten Vorſchulen beziehe, unternehme ich es, in dieſen Blaͤttern uͤber die


