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Höhe ſeiner Macht, die Anfänge zur Reformation, beſonders Huß; die Reformatoren und ihr Werk bis zu Calvin's Tod; Notizen über die Reformation im Naſſauiſchen; Spener; Einiges über die neuere Geſtaltung der evangeliſchen Kirche. Göz.
b. Deutſche Sprache.
III. Kl. 6 St. Grammatik; Lautlehre(mit Benutzung von Goltzſch); das Ueb zur Syntax(nach
II. Kl.
I. Kl.
3 St.
II. Kl.
rige bis
Bauer's Grammatil). Wort⸗ und leichte Satzanalyſen an Leſeſtücken. Das afaut ſe Leſebuch für die oberen Elementarklaſſen größdentheils durchgeleſen, 20 Leſeſtücke näher beſprochen; 7 Gedichte aus dem Leſe⸗ buche, 10 von Uhland u. A. gelernt und erklärt; 45 orthographiſche Diktate; 22 Aufſätze nach vorgeleſenen Muſtern, nach Gedichten, nach eingehend ausgeſprochener Dispoſition mit genauer, oft doppelter Correctur.
53.) rrs 1 5 St. Wiederholung des Zeitworts; der einfache und zuſammengeſetzte Satz; Wort⸗ und Satzanalyſe an den Leſeſtücken des zweiten Leſebuchs; Anfertigung von 12 größeren Aufſätzen in Rückſicht auf die drei Peeränchlichſten Stylformen. Diktate als orthographiſche Uebungen, Geſchäftsſtyl und Schnellſchrift; das eeſſen und Deklamiren wurde fortgeſetzt und gab Veranleſiang zu Betrachtungen vaterländiſcher Poeſie. (Bauer's Grammatik, Wackernage!'s Lefebuch I Thl., das Naſſauiſche Leſebuch). Becker. 4 St. Grammatik: Wiederholung der Laut⸗, Wort⸗ und Satzlehre; Styliſtik: Die Eigenſchaften des guten Styls, die Redefiguren, Hauptarten des proſaiſchen und poetiſchen Styls; Einiges aus der Literatur⸗ geſchichte. Leſe⸗ und Deklamirübungen. Die in Kl. II. gelernten Gedichte wurden repetirt und 10 neue erklärt und gelernt.(Wackernagel III.) Folgende Themata wurden bearbeitet: 1) Bild eines guten Schülers. 2) Das Samenkorn oder„im Kleinen groß.“ 3) Wie erhält der Lehrer ſämmtliche Schüler bei Aufmerkſam⸗ keit? 4) Der Wohlſtand Naſſau's, gegründet auf ſeine Naturproducte. 5) Characterſchilderung Friedrichs II. von Hohenſt. 6) Fortſetzung. 7) Der Sänger im„Graf von Habsburg,“„des Sängers Fluch,“ dem„Sänger“ von Göthe. 8) Die Kunſt im Leben viel auszurichten. Marc. 1, 21— 39. 9) Beſchreibung und 10) Schil⸗ derung des Taunus. 11) Was iſt beſonders bei der Behandlung der Leſeſtücke zu beachten? 12) Das Ju⸗ biläum des alten Lehrers Gutmann. 13) Eine Naturgeſchichtsſtunde. 14) Wie wichtig es iſt, die bihliſchen Geſchichten vorzuerzählen. 15) Satar y. Gomez von Chamiſſo, ein Gegenſtück zu Robinſon. 16) Das Kirchenlied, ein Schatz der evangeliſchen Kirche. 17) Des Minneſängers Heinrich von Liechtenſtein Aben⸗ teuerfahrt 1228. 18) Wie nothwendig es für uns iſt, uns nach unſerer Entlaſſung vom Seminar fortzu⸗ bilden.— Sämmtliche Aufſätze mit genauer oft doppelter Correctur. Dazu mehrere amtliche Aufſätze. 20 orthographiſche Diktate. Göz. Sprachpraxis. Die Beſchreibung und Beurtheilung der reinen Lautir⸗ und Schreibleſemothode. Mittel ei⸗ nes fließenden und ausdrucksvollen Leſens; Anleitung zur Beſprechung des Inhaltes, Anleitung zur Ana⸗ lyſe, zu ſchriftlichen Aufgaben, welche letztere ſich vorläufig auf die Beſchreibung und Erzählung bezogen. Schließlich wurden noch 2 Methoden des Sprachunterrichts nach ihrem bildenden Werthe verglichen. Die praktiſchen Uebungen fanden in den 4 Kl. der Elementarſchule Statt. Becker.
c. Erziehungskunde.
2 St. im Sommer Schulkunde: Bedürfniß, Weſen, Zweck, Stellung, Gattungen und Bildungsmittel der Volks⸗ oder Elementarſchule; äußere und innere Einrichtung derfelben hinſichtlich der Schüler und Lehrer, insbeſondere im Vaterlande; Weſen, Grundſätze und Mittel der Disciplin oder Schulzucht. Im Winter aus der Lehre von der Zucht die vorbereitenden pädagogiſchen Grundbegriffe nebſt einer überſichtlichen po⸗ pulären Geſchichte des Geſammterziehungsweſens.
I. Kl. 1 St. Fortſetzung der Lehre von der Zucht oder Erziehung im engeren Sinne: Natur des Zöglings, Indivi⸗
I. Kl.
dualität, Gebiete des Erziehens nach Maßgabe der Grundkräfte und Anlagen des Zöglings, Begründung und Zuſammenfaſſung aller jener in der religiöſen und zwar poſitiv chriſtlichen Erziehung. Einiges Wichtige aus der ſpeciellen Erziehungskunde bezüglich der Geſchlechter, Temperamente 2c. Elementarunterrichtskunde im Allgemeinen und Beſonderen und Anknüpfung an Dageweſenes in der Katechetik und Verweiſung auf Specielles in den Praxisſtunden der einzelnen Herrn Seminarlehrer.
d. Lehre vom Menſchen.
2 St. Allgemeines über den Menſchen und ſeine Natur. Körperlehre überſichtlich und in pſychologiſcher Be⸗ ziehung. Seelenlehre eingehend und mit pädagogiſchen Rückſichten. Lehre vom Geiſte als ſummariſche Zu⸗ ſammenfaſſung des zuvor im Einzeluen Angedeuteten. Einiges für den künftigen Lehrer Wichtige aus der ſpeciellen Pſychologie. Lex.
e. Mathematik. 1. Zahlenlehre.
IHI. Kl. 3 St. Im Sommer; Der Zahlenbau nach den verſchiedenen Zahlengeſetzen mit Bevorzugung des Zehner⸗
ſyſtems, das Numeriren, die Grundrechnungsarten in ganzen und gebrochenen Zahlen mit Ausſchluß der Bruchdiviſton; algebraiſches Kopfrechnen. Im Winter: Vollendung der Bruchrechnung mit Einſchluß der


