16 waren, und 22 Deckschiffe, die zum Schutze der Stadt dienten. Ausser diesen liess Cäsar auch die auf den Werften befindlichen Schiffe(quae erant in navalibus) anstecken. Dass in dem Iafen und auf den Werften Schiffe verbrannten, geht auch aus bell. Alex. 12, 3 hervor: ac tametsi amplius CX navibus longis in portu navalibusque amiserant(Alexandrini), woraus wir zugleich ersehen, dass 38 Schiffe in den Werften lagen und verbrannten.
So Cäsar. Wenden wir uns zu den übrigen Quellen. Da erzählt Dio c. 38, 2: dæ r0⁵τον (n. infolge davon, dass Achillas die Mehrzahl der Alexandriner sofort auf seiner Seite hatte und die passendsten Plätze besetzte) roalæd u em ⁊Qxmzt, e sᷣœν x vöxroe urole Syfvovro, Troll dsε τα uteriunoæro, dors dlda ε dd 1 vνεέκιοωννο νε dποοσν1—εά uα τ diτον z 16ν Si.αυν τιεστσππν* αά dαοννσσισν, ς σœααν ενοιενπνυν, αάνα. Wir erfahren hieraus, dass bei dem Kampfe vieles in Flammen aufging und zwar unter anderem 1. die Schiffswerfte, 2. die Getreide- und 3. die Bücherspeicher. Hiervon werden bei Cäsar nur erwähnt die Schiffs- werfte, spricht dieser ja doch nur von einer Verbrennung von Schiffen, neu ist also das unter 2 und 3 Angeführte.
Flor. III. 13, p. 100 berichtet:(Caesar) obsessus in regia— ingentis exercitus molem mira virtute sustinuit. Ac primum proæximorum aedificiorum atque navalium incendio infestorum hoslium kela summovit. Hiernach sind durch Brand zu Grunde gegangen die navalia und prowima aedificia, unter die nach Dio neben anderem die αeνιιαση ̃e od dirouν να ευν ε εν zun rechnen wären.
Deutlicher berichtet Plut. Caes. 49: Ey(Sc. 1⁴o‿m rsεοναοππτνπνμέηνοσ τσ στ⁴σεοıν (n. der Flotte der Alexandriner, vgl. Caes. b. c. III, 2: magna multitudine navis longas oceupare hostes conabantur) ανκα νν d πνοισεο(Cυσνσσια τν νν⁴νυνον, b zad i syd.2 81311011t„ x 16ν„εκαιοεονν εꝓττιινε⁴μέιεηνον ϑ‿⁵εμεε Die Werfte brannten also ab; von hier aus trug der Wind das Feuer weiter, welches unter anderem(«i) die„grosse Bibliothek“ verzehrte. Unter den Aνπτπσσηmᷣχησαια⁶μςꝙ⁴εεααιαν ist also nichts anderes zu verstehen als die„grosse Bibliothek“, die Bibliothek des Museums im Gegensatz zu der des Serapeums ¹). Und wenn Dio zu 1ωeω Ʒœᷣ᷑ beifügt AsiGτνννσν) 2œꝛ αoiσπισν, ς œαeςσ⁷ε, νονμιμναρν, so wird dadurch erst recht auf die Museumsbibliothek hingewiesen und dieselbe von der des Serapistempels unterschieden ²). Wie aber hier αemOιινπηκα so findet sich anderwärts der Plural„*μρμ⁴αοιηάάᷣα, ohne dass damit beide Bibliotheken zusammen gemeint seien ⁵).
Heben wir nunmehr aus der Darstellung Lucans Einzelheiten heraus. Da lesen wir X, 439 fl.:
At Caesar moenibus urbis Diffisus, foribus dausae se protegit aulae, Degeneres passus latebras. Nec tota vacabat Regia compresso: minima collegerat arma Parte domus...(Vgl. Caes. b. c. III, 112, 8 und S. 15), 478 f. Premit undique bellum Ingue domum iam tela cadunt, 491 f. Piceo iubet unguine tinctas Lampadas immitti iunctis in vela carinis. Die Veranlassung zu diesem Befehle war nach Lucan eine andere als nach den Geschichtschreibern.
496 ff. Jam prope semustae merguntur in aequore classes dJamque hostes et tela natant. Nec puppibus ignis Incubuit solis: sed quae vicina fuere
Tecta mari, longis rapuere vaporibus ignem:
Et cladem fovere Noti...
¹) Ritschl, opuse. Philol. I., p. 14.
¹) Über das Grössenverhältnis der beiden Bibliotheken vgl. Ritschl a. a. O. p. 20 und 25.
¹) Ritschl a. a. O. p. 16:„Dass der Plural 5μ 2αοQw,Q%αά oichts entscheidet(für Auseinanderhaltung oder Zusammenfassung der beiden Bibliotheken ist von mehrern bemerkt worden“.


