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9. Schreiben.— Die deutschbe und lateinische Schrift. Taktschreiben. 2 St. Hoffmann.
10. Gesang.— Ton- und Treffübungen; Tonleiter; Dreiklang der Tonica und der Unterdominante; Stoff: Choräle und Volkslieder mit auswendig gelerntem Text. 2 St. Dobring, seit Jan. 1889 Zins.
11. Turnen.— Freiübungen; Ordnungs- und taktische Elementarübungen; Gerät- und Gerüstvorübungen; Schwungseil; Spiele. 2 St. Dannhof.
Vorbereitungsklasse. Ordinarius: Lehrer Dombach.
1. Religion.—(Evang.) Ausgewählte Geschichten des Alten und Neuen Testaments nach Zahns bibl. Historien von Giebe; zehn Gebote, Gebete, Kirchenlieder: No. 7 V. 1— 4, 48, 104 V. 1 und 2. 274 V. 1, 364 V. 1, 368 V. 1 und 7, 551 V. 6 und 7, 559 V. 2 und 5 aus dem Württembergischen Gesangbuch. Bibelsprüche. 3 St.
(Die katholischen Schüler kombiniert mit VI.)
2) Deutsche Sprache.— Lesen, Erklären und Nacherzählen von Lesestücken aus Hopf und Paulsiek für VII Memorieren kleiner Gedichte und Fabeln.— Abt. b.: Laute, Buchstaben, Silben, Wörter. Unterscheidung von Artikel, Substantiv, Adjektiv und Verbum, Deklination des Substantivs, Komparation des Adjektivs.— Abt. a.: Deklination des Substan- tivs: das Verbum und seine Haupttempora; der einfache Satz.— Wöchentlich ein Diktat. 8 St. Dombach.
3. Rechnen. Abt. b: Die 4 Spezies im Zahlenkreis bis 1000; Kopfrechnen, das
kleine Einmaleins.— Abt. a: Die 4 Spezies nebst Probe im unbegrenzten Zahlenkreis, Kopf- rechnen, das grosse Einmaleins. 5 St. Dombach. 4. Anschauung.— Botrachtung von Pflanzen und Tieren nach der Natur und
nach Bildern; Heimatskunde. 2 St. Dombach.
5. Schreiben.— Einübuag des kleinen und grossen Alphabets der deutschen und lateinischen Schrift und Anwendung derselben in Wörtern und Sätzen, nach Heckmanns,)] Liniaturen. 1 Krs. 4 St. Hoffmann. 8*
6. Turnen.— Freiübungen und Spiele. Im Sommersemester 1 St. Dannhotf.
III. Sroq mnaoi um.
Sekunda.(Ober- und Unter-Sekunda kombiniert) Ordinarius: Ordentl. Lehrer Froeling. 3
1. Lateinische Sprache— Repetition der Syntax und der schwierigen Ab- sehnitte der Formenlehre. Stilistische Uebungen, besonders unter Zugrundlegung von Muster- beispielen. Abwechselnd jede Woche ein Exercitium dom. und Extemp., teils nach Süpfle 2. Teil, teils nach Diktaten, meist anschliessend an die Lektüre. Mündliche Uebersatzung
vieler Abschnitte aus Süpfle.— Gelesen, repet. und zum Teil memoriert: a. im Sommer Cicero, in Catilinam I.— IV. und pro Roscio Amerino. b. im Winter: Livius, lib. XXI, und XXII. bis cap. 45. Zallust, de coniuratione Catilinae.— Regelmässige Inhaltsangaben, abwechselnd in deutscher und lateinischer Sprache. Vorübungen zur Anfertigung latein. Aufsätze; bearbeitet vier Themata 6 St. Bauder.— Vergil. Aen. IX bis XII. Memorieren von Versen. 2 St. Froeling.
2. Griechische Sprache.— Abt. I. Lehre von der Syntax des Verbums.
Exercit. aus Halm, II, 2. Alle 3 Wochen eine Klassenarbeit Abt. II., Wiederholung und Erweiterung der Verba auf mI. Lehre von der Syntax des Nomens(Artikel, Pronomina, Rektion


