Aufsatz 
Animadversiones ad L. Annaei Senecae philosophi scripta
Entstehung
Einzelbild herunterladen

28

Geographie. Im Sommersemester: Europa nach dem 3. Buch; im Winter- semester Deutschland nach dem 4. Buch von Daniels Leitfaden. Hinweis auf geschichtliche an einzelnen Orten vorgekommene Ereignisse. Zeichnen von Stromgebieten: Markieren der dort liegenden Schauplätze geschichtlicher Thatsachen durch Einzeichnung der Jahreszahlen. 2 St. Goepe!, im W. Ilgen..

6. Geschichte. Im Sommersemester: Geschichte der neueren Zeit, biographisch nach Spiess und Berlet, 1. Tl.; im Wintersemester: Alte Gescbichte nach dem 2. Tl. desselben Lehrbuchs. Chronologie. 2 St. Goepel, später Schulze.

7. Mathematik. a. Geometrische Formenlehre: Entstehung der geometrischen Gebilde. Einfache Konstructionen und Auffindung einfacher geometrischer Sätze vermittelst des Lineals, Zirkels, Transporteurs und Maasstabs. 2 St. Spranck. b. Rechnen: Dezi- malbrüche; Resolution und Reduktion in Dezimalbrüchen; Anwendung derselben, sowie der gewöhnlichen Brüche in einfachen Regeldetri-Aufgaben; leichte Gewinn- und Verlustrechnungen; Kopfrechnen nach Rechenbuch von Schellen. 2 St. Zins.

8. Naturgeschichte. a. Botanikc: Einübung des Linné'schen Systems und natürlicher, gewissen Klassen desselben entsprechender Pflanzen-Familien Die bei uns vor- kommenden Gitftpflanzen; wichtig. ausländ. Gewächse. Exkursionen. 5b. Zoologie: Syste-

matische Behandlung der Vögel, Wiederholung der Säugetiere nach Schillings Naturgeschichte. 2 St. Zins.

9. Zeichnen. Figuren mit gebogenen Linien nach Kumpas Zeichenschule 2. und 3. Abteilung. Daneben Zeichnen nach den Wandtafeln von Profess. H. Kolb in Stuttgart. 2 St. Hoffmann..

10. Gesang. Kombiniert mit den 3 oberen Klassen.

11. Turnen. Kombiniert mit III.

Quinta. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer Zins.

1. Religion.(Evang.). a. Die Biblische Geschichte des neuen Testaments bis zur Apostelgeschichte und des Alten Testaments bis zu David, nach Zahns bibl. Hist. b. Katechismus: Die zehn Gebote, das 1. und 2. Hauptstück mit Luthers Erklärung, dahin gehörige biblische Beweisstellen, Kirchenlieder: No. 36, 93, 212, 364, 368 aus dem Württem- bergischen Gesangbuch. Wiederholung des Pensums für Sexta und Vorbereitungsklasse. Das christliche Kirchenjahr. 2 St. Zins.

2. Lateinische Sprache. Regelmässige und unregelmässige Formenlehre. Ellendt-Seyffert bis§ 118; 187 190 Gebrauch der Präpositionen. Die wichtigsten Regeln der Syntax nebst den Uebungsstücken, nach Ostermann, lat. Uebungsbuch für V. Fabeln und kleine Erzählungen in Osterm. V. Wöchentliche Exercitien und Extemporalien. Retro- vertierübungen. 9 St. Ilgen.

3. Deutsche Sprache. Die Formen- und Satzlehre, nach Spiess und Berlet, deutsche Schulgrammatik I. Orthographie nach den Regeln und dem Wörterverzeichnisse für die deutsche Rechtschreibung. Diktate uud kleine Aufsätze. Prosastücke und Gedichte aus Hopf und Paulsieck für V. 2 St. Schmidt.

4. Französische Sprache. Regeln über die Aussprache. Hilfszeitwort avoir und être. Article défini und indéfini. Zahlen. Adjectifs possessifs und demonstratifs. Pro- noms und Adjectifs interrogatifs. Pronoms relatifs. Die erste Conjugation, nach Ploetz Elementar-Grammatik. I. Teil. 4 St. Zins. Im W.-S. Eckhardt.

5. Geschichte. Römische und mittlere Geschichte, biographiseh nach Spiess und Berlet. I. Teil 2 St. Schmidt.

6. Geographie. Asien, Afrika, Amerika, Australien, Europa und Deutschland allgemein, nach Daniels Leitfaden. 1 St. Schmidt.