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6. Geographie. Im Sommer: Die Elemente der mathematischen und physischen Geographie. Goepel und Schulze.— Im Winter: Die aussereuropäischen Weltteile, nach Daniels Lehrbuch I. und II. Buch. 2 St. Schulze.
7. Geschichte. Im Sommer: Das Mittelalter. Goepel und Schulze.— Im Winter: Die neuere Zeit mit besonderer Berücksichtigung der preussisch-brandenburgischen Geschichte, nach Spiess und Berlet II. Teil. Wiederholung des hierhergehörigen Stoffes aus dem I Teil. 2 St. Froeling.
8. Mathematik. Ober-Tertia: Geometrie: Die Gleichheit der Figuren, die leichteren Sätze aus der Lehre von der Aehnlichkeit, Berechnungen und Konstructionen(Kambly.)— Algebra: Gleichungen des ersten Grades mit mehreren Unbekannten. Einfache quadratische Gleichungen; Potenzen mit negativen und gebrochenen Exponenten; die arithmetische und die geometrische Reibe(Heis).— Rechnen: Zins-, Gesellschafts-, Mischungs-, Münz-, Effekten- rechnung(Schellen). 5 St. für Mathematik und Rechnen. Glaser.
Unter-Tertia. Geometrie: Lehre von den Winkeln und Parallellinien; Kongruenz der Dreiecke; der Parallelogramme; der Kreis. Leichte Konstruktionen nach Kambly.— Algebra: Begriff und Einführung der negativen Zahl; die 3 Species in allgemeinen Zahlen; Potenzen mit ganzen Exponenten; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten, nach Heis. 3 St. Spranck.— Rechnen: Gewinn- und Verlustrechnung, Zinsrechnung; Verteilungs- und Durchschnittsrechnung nach Schellen. 2 St. Zins.
9. Naturkunde. Im Sommersemester: Botanik(das Wichtigste aus der Anatomie der Pflanzen; Pflanzenbeschreibungen; Uebungen in dem Bestimmen nach dem natürlichen System). Im Wintersemester: Zoologie(die Reptilien, Amphibien und Fische). 2 St. Spranck.
10. Zeichnen. Figuren mit Spirallinien nach Kumpa; einfache, stilisierte Ornament- formen nach Wandtafeln von Kolb; Körperzeichnen nach einfachen Draht- und Holzmodellen:; Uebungen im Schattieren und Tuschen. 2 St. Achard.
11. Gesang. Kombiniert mit I, II und IV.
12. Turnen. Sämtliche mit f† bezeichneten 2 Stufen des Leitfadens; reigenartige taktogymnastische Uebungen; Glieder-, Gerüst- und Stabübungen; Schwungseil, Hoch- und Weitsprung. 2 St. Dannhof.
Quarta. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer O. Schmidt.
1. Religion.(Eyvangel.) Einjähriger Kursus.— a. Kirchenlieder: Wiederholung der in den unteren Klassen gelernten Lieder. Neu hinzu gelernt wurden: No. 2, 28, 104, 142, 160, 177 V. 1—4, 290.— b. Die biblische Geschichte des A. T. von der Gesetzgebung auf Sinai bis Esra und Nehemia.— c. Katechismus: l. und 2. Hauptstück(1 und 2) wiederholt; neu 3. Artikel und 3. und 4. Hauptstück ohne Erklärung.— d. Bibelkunde: Einteilung der Bücher des alten und neuen Testaments. Die kirchlichen Feste. 2 St. Schmidt.
2. Lateinische Sprache. Wiederholung der Formenlehre. Kasuslehre nach
Ostermann für Quarta. Einige weitere syntaktische Regeln an Beispielen. Wöchentlich ein Exercitium aus Ostermann für IV; mündliches Uebersetzen aus demselben. Jede Woche ab- wochselnd ein Formenscriptum oder Extemporale. Nepos: Miltiades, Pausanias, Lysander, Thrasybulus, Agesilaus. 9 St. Schmidt. — 4. Deutsche Sprache. Orthographie nach dem Regel- und Wörterverzeichnis für preuss. Schulen.— Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsieck für IV., Nacherzählen. Deklamation erklärter Stücke.— Diktate und Aufsätze nach vorheriger Besprechung. 2 St. Schmicdt.
4. Französische Sprache. Formenbildung des regelmässigen Zeitworts. Pron. pers., démonstr., rolat., Article part., unregelm. Plural, Zahlwort. Part passé, nach Ploetz, Elemantargrammatik; Teil II. Lektüre: Ausgewählte Stücke aus den Lesestücken. 1. und 2. Reihe der Elementargrammatik 5 St. Zins.


