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Bürger unseres lieben deutschen Vaterlandes zu werden.— So gebe denn Gott, dass euch dieses gelingen möge, wie wir, eure Lehrer, hoffen, dass ihr getreue Bürger unseres lieben Vaterlandes werden wollt! jetzt aber lasst uns des Zeugnis geben, wie jene Tapferen auf dem versinkenden Schiffe! Lasst uns des hehren Monarchen gedenken, der an der Spitze unseres Vaterlandes steht, in dessen Person dasselbe gleichsam verkörpert ist und der euch auch ein Vorbild ist treuester Pflichterfüllung wie weiland sein hochseliger Grossvater und Vater! Geloben wir Kaiser und Reich für alle Zeit Treue, indem wir rufen: Seine Majestät, unser geliebter Kaiser Wilhelm II., er lebe hoch, hoch, hoch!
Anmerkung: Die statistischen Angaben der vorstehenden Rede sind, wie noch manche anderen Angaben, dem sehr ausführlichen Sanitätsbericht über die deutschen Heere im Kriege gegen Frankreich 1870— 71 entnommen. Sonst ist neben anderen namentlich benutzt worden: Moltke, Geschichte des deutsch-franxösischen Krieges von 1870—7], ferner: Kriegserinnerungen eines Feldaugsfreiwilligen aus den Jahren 1870 und 1871 von Karl Zeitz und die während des Krieges und der nachfolgenden Monate bei Otto Spamer erschienene illustrierte Chronik„Wacht am Rhein.“
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