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Dem Andenken Kaiser Wilhelms, des Siegreichen.
Vorgetragen von Philipp Simon. J, e.—
Auf. singet dem Naiser, dem herrlichen Pelden! Nuf, lasset von seinen Thaten uns melden, Von den rühmlichen Tagen Uns singen und sagen, Da die Feinde, die starken, er niedergeschlagen, Da er Deutschland einte, da seine Hand Die Völker der Deutschen von neuem verband.
Auf. singet dem Kaiser, für uns der Erlöser Vom Joche der Schwäche, dass Stärker und grösser Als je ist erstanden Aus schmählichen Banden Ein deutsches Reich in den deutschen Landen! Wenn auch von dem Leben der Herrliche schied. Ihn singet und preiset der Deutsche im Lied.
Auf. singet dem Kaiser, zum Heile erkoren! Die Lande, die lange den Deutschen verloren, Ihm ist es gelungen, Er hat sie errungen. Die dräuenden Feinde im Sturme bezwungen. Im deutschen Strassburg ragt nun der Dom Und spiegelt den Turm in dem deutschen Strom.
Auf. singet dem Kaiser! Wohl ist er gestorben: Doch hat er Unsterblichkeit sich erworben. Neu hat er gestaltet Und weise verwaltet Das Reich und zu freudigem Blühen entfaltet. So lange ein Deutscher auf Erden noch lebt. Voll Dank er zu ihm die Blicke erhebt.
Drum singet dem Kaiser, dem mächtigen Helden!
Drum lasst von des Tapferen Thaten uns melden! Ins Herz uns geschrieben
Sein Ruhm ist geblieben:
Sein Bild wird ragen in Erz getrieben.
Ein Denkmal aber. dem keines gleich,
Das schuf er sich selber: Das deutsche Reich.
ꝑF. F. H.
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