Aufsatz 
Einleitung zu einer Kasuslehre der griechischen Sprache und Gebrauch des Akkusativ / von G. R. Hoffmann
Entstehung
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eurouyiac deurovoysr. Id. c. Aph. fals. test. p. 849. prine: zœυνπκνQ§⅜ν μαάεναᷣe ααοενοσνσσασν ⁴‿ε‿ρσs.

Daher erklärt sich der adverbiale Gebrauch der neutralen Akkusativ-Form vieler Ad- jektiven und Pronomina. Ursprünglich liegt ihr das mit der aktiven Verbalbestimmung übereinstimmende Verbalsubstantiv zu Grunde. Dies ward jedoch bald nicht mehr wie- derholt, da sein Inhalt schon im Verbum selbst liegt, und die Fortbestimmung desselben eben durch den adjektivischen Zusatz geschieht. So wurde zuletzt nur diese in der allgemeinen Form des Neutrum hingestellt, bis sie durch die Abnützung des täglichen Gebrauchs allmälig förmlich adverbial ward. Sehr deutlich sieht man diesen Ursprung noch in folgenden Sätzen: II.«. 185: 2(i. e. zυιπκιν τννν‿ν⁴μαάι³εμαμ Hxανrxα Il. y. 76: exdo= usya. Soph. Oed. Tyr. 264: ³σ ̈ν‿hερνρ τα dnrsouαxdναη Thul. IV. 12: zR⁴⁵τ⁴α ‚ƷαmOe‿⁵⁴αμερνν Herod. III. 35: zaĩᷣοꝙτα πμιννννεεςα τοωνςσ olæiονςα b Kau- e eEendeνν Plat. Rep. III. p. 404. A: Heyddœ(ueyααςν»σοωναςσ ααά οσeοα 0⁶ν σιleαη

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Natürlich ist es nicht unbedingt nöthig, dass der Wortstamm des Verb und Verbal- substantiv derselbe sei, auch nicht, dass die eigentliche und erste Bedeutung beider Wortformen zusammenfalle, wenn nur überhaupt ihre beiderseitige Bedeutung so zusam- menstimmend gedacht werden kann, wie es oben bezeichnet wurde. Daher gehören noch folgende Beispiele hierher:

Il. 1. 241: vowομαρι Zd³κν ν Smπνο Od.. 166: Adr1*αeρνννν 1600 Aesch. Pers. 303: VvMHidμᷣαα mτνσοmh-]e vsd d†σ⁵α Soph. Aj. 55: 29*ν 10 Gο ε⁴εοε ιοσιων σ οοᷣq Thuc. I. 112: Acε⁶αι⁵νιι 26 120 αοmφιμνον τει Ts³ααν εσσςεαααν. Plat. Rep. III. p. 410. B: yvνασα ld zodòꝓ rvov 0vi Gs¹. 1

In Einzelnheiten, besonders in der täglich vorkommenden Rede ist hier die Brachy- logie und die eigenthümliche Lebhaftigkeit der griechischen Sprachweise besonders be- merkenswerth. So setzt der Grieche statt duet Suuœxra, welches nun nach seinem Zweck, oder Veranlassung, oder Ausführung durch adjektivische Beifügung näher zu be- stimmen wäre, nur die adjektivische Bestimmung selbst; daher: Sösty rtνirα, sbαyys- Luix, diαρααννα, yενε̈οια, dνμνς, 1d Auxaix, und kraft derselben Gedankenvermittelung: Thuc. I. 126: OAuu* κe- OAu⁵μυ☚ια σeτεςιάσ̈νσνσα vAd⁴ᷣονςσ εσεe ν-oοννεκνέ H²ꝝ röhœα Herod. VI. 129: 0x¹œανο axcoνιν σmQꝑm‿d,(wie wir: einen Walzer tan- zen). Es genügt völlig, dies nur angedeutet zu haben; denn alle derartigen Einzelnhei- ten aufzuzählen, ist hier nicht der Ort. Wir können uns zunächst nur an allgemeine Gebrauchsweisen halten.

§ 15.

Wir finden ferner im Griechischen nicht selten Akkusative von Verbalsubstantiven, die aus ihrem unmittelbaren Verhältniss zum Subjekt als dessen Selbstbestimmungen er-