Aufsatz 
Einleitung zu einer Kasuslehre der griechischen Sprache und Gebrauch des Akkusativ / von G. R. Hoffmann
Entstehung
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die Zeit dabei meist durch den bestimmten Artikel, eine Ordinal-Zahl oder sonst wie fixirt erscheint, wie: zauνry z* μαα z* vvwrt etc. Ich führe hier nur das schlagende Beispiel bei Herodot. III. 131 an: 16¶ STcel dεερρανέ ονσι τπισυι οσ Eyjrooug z Ʒεντεο τe ανιον dipννæ doot-, ααςενᷣνταν 1οοιπι° Erer A9νακνοο εέᷣπησχαι ν μυιαεαινι τεrdντ ε ετεει IIoduνdd dνν raldντνιαν. Daher wechselt denn auch der Grieche bei Zeitbestimmungen mit dem Kasus je nach der Noth- wendigkeit des Sinnes mitten in demselben Satze: Herod. II. 95: rãς Aνρ αμεμιω oϑe Oigατιοοσν ενπκισιντα, να zusone(ganz lose allgemeine Bestimmung des Innerhalb. Es kann auch noch vieles Andre dazwischen beschehen) επεν⁸&yesuei, vuxra (vom Thun ununterschiedene, stetige Dauer) αν ρa, dy z* drursra dus Xen. Anab. II. 1. 3. α ̈ι, εi ταάιτνmνν‿ μιντmνν εμέœeνπμνεοαιμέειενεεενꝙ ιναάνος(uno unterbrochene Dauer) z)⁷H5 Ad) qνεᷣνα Ha4 rd Tovlcg(das Thun als für diesen Tag bestimmt gedacht.)

Dies vorläufig. Wir wollen nun sehen, wie weit sich das eben Gesagte in der Ge- brauchsweise des Akkusativ bewahrheitet.

II. ſehre vom Gebrauch des Akkuſativ.

§ 11.

Der Akkusativ bezeichnete(cf.§ 6), dass sich ein Subjekt in diesem Substantiv eine Besonderung seiner Selbstbestimmung gesetzt habe. So war in dem Satz:der Vater sieht den Knaben sieht die allgemeine Selbstbestimmung des Subjekts Vater, der Knabe als ein Bild, sichtbarer Gegenstand gesetzt, die besondere Bestimmtheit dieses Sehens und das Ganze die in sich besonderte Selbstbestimmung des Subjekt Vater. Da also das Verhältniss des Akkusativ zu seinem Subjekt nur durch dessen prädikative Selbstbestim- mung vermittelt wird, so erscheint er zunächst auch nur mit dieser, d. i. mit der Wort- form des transitiven Verb in Verbindung, oder wird nach der gewöhnlichen Anschauung immer nur von einem derartigen Zeitwort regiert. Es gilt nun in all den verschiedenen Gebrauchsweisen des Akkusativ, wie sie in der griechischen Sprache dargeboten werden, deren innere Einheit und Vernünftigkeit erkennen zu lassen, damit diese an sich todte und abstrakte Definition darin ihre Bewahrheitung finde und zu der ihr eigenthümlichen