Aufsatz 
Der Zeichenunterricht an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt / von Richard Hölscher
Entstehung
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Zur Ausführung der Zeichnungen wird Bleistift, Kohle, Kreide und Wischer, Feder und Wasserfarbe verwendet.

Neben den UÜbungen im Zeichnen finden Mitteilungen aus der Kunstgeschichte, der architektonischen und ornamentalen Formenlehre und über einzelne typische Kunstwerke statt. Dieselben werden durch Anschauungsmaterial und Tafelskizzen unterstützt.

Bis jetzt konnten zur Behandlung kommen: Die Entwickelung des christlichen Kirchen- baus, das struktive griechische Ornament und die Technik der vervielfältigenden Künste.

Litteratur:

Flinzer, Lehrbuch des Zeichenunterrichts an deutschen Schulen. Leipzig bei Velhagen u. Klasing.

Dr. A. Matthaei, Der LZeichenunterricht am humanistischen Gymnasium und sein Verhältnis zu den übrigen Unterrichtsfächern. Beilage zum Programm des Grossherzoglichen Gymnasiums in Giessen 1889/90.

Das bewusste Sehen in der Schule, Giessen 1891.

Didaktik und Methodik des Zeichenunterrichts und die künstlerische Erziehung in höheren Schulen. München 1895. C. H. Becksche Verlagsbuchhandlung.

Dr. K. Lange, Die künstlerische Erziehung der deutschen Jugend. Darmstadt, Verlag v. A. Bergsträsser 1893.

Dr. A. Brill, Über die Schulreform und den Unterricht in Mathematik und Zeichnen auf den Gymnasien. Darmstadt, Verlag v. L. Brill 1890.

Dr. A. Heim, Sehen und Zeichnen, Basel, Benno Schwab 1894.

C. Steinweg, Zum Zeichenunterricht auf dem Gymnasium, ein Beitrag zur Reform. Erschienen in Neue Jahrbücher für Philologie und Pädagogik v. Fleckeisen u. Richter. Heft 1. Leipzig, B. G. Teubner 1896.