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sicher ein Isenburger, aber nicht dieser Siegfried, sondern Rembold III.(s. M. U. II, S. 502 u. III, S. 1146, auch die Berichtigung Simon's selbst II, S. 411) mit Hadewig von Kempenich(Erbtochter), die in Urkunden auch nur als Rosemanns(teils von Isen- burg, teils von Kempenich genannt) NMutter, jedoch nicht als Gemahlin Dietrich's von Kempenich, wozu sie Simon erst macht, bezeichnet ist. Vgl. Eltester im M. U., II, Hist Uebers. S. 77. Hedwig wird übrigens 1263(richtiger 1264 nach Görz M. Reg, III, S 438) nicht mehr als lebend genannt, wie Simon II, S. 105 sagt, sondern hier, wie schon 1252(S. Wegeler, Rommersdorf, Urk. No. 13) erscheint sie als verstorben.
³) Simon hat als 1. Jahr des Vorkommens(II, S. 75 u. 77) 1158 nach der Ur- kunde bei Beyer im M. U. I, S. 671 f. Diese ist aber nach Görz II, S. 46 f. aus dem J. 1159(daher dieses Jahr auch bei Rembold II.). Als letztes Jahr hat Simon S. 113 und 117: 1212, dagegen in der Tafel zu S. 152, wie in den Regesten, S. 147: 1207. Letzteres wird das richtige sein.
6) Reck nennt ihn nicht, Simon führt ihn zwar in der Stammtafel zu S. 152 auf, sagt jedoch nichts über ihn. Es wird ein Canonicus des Domkapitels in Trier Fride- ricus de Isenburg in 4 Urkunden des Mitt. Urkdb.(II, S. 82, 105, 138, 296) genannt, von denen nur eine(II, S. 82) bestimmter datiert ist, 1181. Die bei Honth., H. Trev., I, S. 616 stehende und c. 1188 gesetzte ist im M. U. II, S. 296 f. als 1180— 1209, bei Gorz II, S. 176 als c. 1190 fallend bezeichnet. Fischer möchte diesen Canonicus Fried- rich I S. 97,§ 227 zu den Grafen von Isenburg an der Ruhr rechnen und für einen Vatersbruder des Friedrich, der den ihm nahe verwandten Erzbischof Engelbert von Köln 1225 umbrachte(Vgl. Chr. J. Kremer. Akademische Beiträge zur Gülch-Ber- gischen Geschichte, II, 1776, S. 17 ff. u. die Tafel zu S. 118), halten. Allein Kremer, (l. c. S. 6 f., S. 16 u. auf der Stammtafel) und Hopf(I, S 274 f.) kennen nur einen gleich- namigen Vatersbruder des Mörders Friedrich, welcher Stammvater der Grafen von Mark in Westfalen wurde und zwischen 1173 und 1197 vorkommt, sonst überhaupt keinen gleichzeitigen Friedrich dieses Hauses.
¹) Dass ihr Vater ein Isenburger, s. bei Schliephake I, S. 267. Schlieph. wagt aber, wie Vog. S. 303, keine bestimmtere Vermutung über denselben. Auch Reck reiht sie auf der Stammtafel nicht ein(vgl. auch Reck S. 59 f.). Als Tochter Gerlachs II.(mit?) bezeichnet sie nur Isenbeck in den N Ann. XV, S. 113, wohl weil in der undatierten Urkunde bei Wenck, II b, S. 124, die dieser c. 1194, Görz richtiger II, S 368 No. 1343a nach der datierten, unter No. 1343 regestierten von 1217 auch in dieses Jahr 1217 setzt (Hermann von Virneburg und seine Gemahlin Luccarde bestätigen darin eine Schenkung Elisens an das Kloster Eberbach), unter den 3 Zeugen Heinrich, Bruno und Rosemann von Isenburg und unter allen Zeugen eben Heinrich voransteht und Rosemann in der datierten Urkunde von 1217 nur cognatus, Vetter, von Luccarde heisst. Bezüglich der Vermutung, dass eine Tochter Elisabeths mit Burggraf Gebhard V. von Querfurt ver- mählt gewesen sei, muss ich, da eine Auseinandersetzung oben wegen Mangels an Raum nicht hat gedruckt werden können, hier einfach auf die Urkunde von 1222 im M. U. III, S. 163 verweisen.
⁵) Er kommt schon 1217— 19 als„Archidiaconus tit. S. Lubentii in Dietkirchen“ (Metropolis I, S. 159) vor, nämlich 1217 M. U., III, S. 76 f, wo Wülfersberg und Glad- bach bei Neuwied als zu seinem Archidiaconat gehörig bezeichnet sind(sie gehörten zu dem von Dietkirchen nach Eltester im M. U, II, Hist. Ueb., S. 147), ferner 1218 1. c. S. 82, wo der Archidiacon Arnold sich als„germanus predictorum Brunonis et Theoderici“(von Isenburg) unterzeichnet, und 1219 l. c. S. 99(„Arnoldus de Isenburg, archidiaconus Trevirensis“), dann von 1228 bis 1242 als Propst des Domkapitels in Trier nach der Metrop. I, S. 144 und dem M. U. III, S. 272 f., 295 f., 517, wo er (1240) auch noch Archidiacon für Schönberg, also von Dietkirchen heisst, und S. 523 (vgl N. Urkdb. I, 1, S. 320 f.). 6


