Aufsatz 
Zur Geschichte der Stadt und Herrschaft Limburg a. d. Lahn : 1. Teil
Entstehung
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Partic. etc. und Lehre von der Wortstellung, und dem Satzbau, nach Meiring. 1 St. Mündliches Uber- setzen ins Lat. nach Süpfle's 3. T. 1 St. Wöchent- liche Exercitien resp. Extemporalien nach Dictaten. Beurteilung der monatlichen Aufsätze. 1 St.

Der Director.

2. a. Horat. Od. I. u. II.; ausgewählte Epoden und Satiren, carmen saeculare. Sonst wie 1. 2 St.

Colombel.

b. Cic. Tuscul. disp. l. V; Cic. de orat. I. I; im Anschluss fortgesetzte Ubungen im Lateinspre- chen. 3 St.

c. Wiederholungen aus den Lehren von den Tem- por., Modis und dem Infin., nach Meiring. 1 St. Im UÜbrigen wie unter 1. Der Director.

Grieschisch: 1. a. Hom. II. I. L-IV. Priva- tim XV& XVI. 2 St. Übersicht über die Ent- wickelung der griech. Philosophie, Plat. Protag. 28t.

c. Lehre vom Partic., von d. Relativ- und Frage- sätzen, Negationen und Partikeln, nach Curtius. 1. St. Mündliches Übersetzen ins Griech., nach Böhme; zweiwöchentliche Exercitien resp. Extemporalien. 1 St. Der Director.

2. a. Hom. II. l. V. VIII. Privatim l. XVII & XVIII, XIII& XIV. Einleitung zum griech. Drama. Soph. Antig. 2 St.

b. Plat. Crit.& Lach. Einleitung zur attischen Beredsamkeit. Dem. orat. Olynth. I- III. 2 sSt.

c. Lehre von den Temp., Modis und dem Infin.,

nach Curtius. 1 St. Im Ubrigen wie unter 1. Der Director. Fransösich: 1. a. Wiederholung ausgewählter

Abschnitte aus der Syntax. Ubungen im münd- lichen Übersetzen ins Französische. Zweiwöchent- liche Exercitien und Klassenarbeiten. 1 St.

b. Guizot: Vie de Washington. 1 St.

2. a. Wie oben; dazu Ubungen im freien münd- lichen Gebrauch der französ. Sprache im Anschluss an das Lesen des Schriftstellers. 1 St.

b. Montesquieu Considérations sur les causes de la grandeur des Romains etc.; Molière L' Avare. 1 St. Krämer, im letzten Quartal Wostenberger.

Hlebräisch: 1. Wiederholung der Conjugationen, Abschluss der Formenlehre. Einiges aus der Syntax, nach Gesenius. Ubersetzung und Erklärung einer Anzahl grösserer Stücke aus dem Pentateucb, nach Brückner's hebräischem Lesebuch. 2 St.

Westenberger.

2. I b: Wiederholung des regelmässigen Verbums, u. der verba guttur. Einübung der übrigen unregel- mässigen Verba. Lehre über das nomen. Uberse- tzung der betreffenden Ubungsstücke aus Vosen's Anleitung zum Erlernen der hebr. Sprache.

I a: Wiederholuugen und Abschluss der Formen- lehre. Das Wichtigste aus der Syntax nach Vosen's Lehrbuch. Lesung u. Erklärung von grösseren Stü- cken aus historischen und prosaischen Büchern des A. T. Memorierübungen. 2 St.

Westenberger. Geschichte und Geographie: 1. Neuere, hauptsäch- lich deutsche und preussische Geschichte mit Berück- sichtigung der Geographie. Einzelne Wiederholun- gen aus den anderen Teilen der Geschichte, 3 St.

2. Ubersicht über die römische Kaiserzeit und mittlere, vorzugsweise deutsche Geschichte mit Be- rücksichtigung der Geographie. Wiederholungen aus den anderen Teilen der Geschichte, insbesondere der brandenburg-preussischen. 3 St. Hillebrand.

Mathematik: 1. a. Arithmetik: Arithmetische und geometrische Reihen, Zinseszins- und Renten- rechnung, figurirte Zahlen, Combinationslehre, bino- mischer Lehrsatz. Wiederholung der Gleichungen zweiten Grades. 2 St.

b. Geometrie: Stereometrie; Wiederholung der Trigonometrie. 2 St.

2. a. Arthimetik: wie 1. a. 2 St.

b. Geometrie: wie 1. b.; ausserdem plani- metrische Aufgaben. 2 St. Oberlehrer Schenck.

Physik: 1. Akustik. 2 St. 2. Mechanik. 2 St.

Schenck, Philosophische Propädeutik: 1. Psychologie. 1 St. 2. Logik. 1 St. Meister.

Themata: a. zu den deutschen Aufsätzen: 1. Diomed, ein Chrakterbild nach Homer. 2. Uber den Zweck des lyrischen Eingangs in SchillersW. Tell. 3. Warum ist die dramatische Kunst im Gange der Entwickelung die letzte poetische Kunstgattung? 4. Die Natur im Dienste des Menschen. 5. Was be- zweckt Lessing mit der Rolle des Riccaut inMinna von Barnhelm? 1. Penelope, ein Ideal edler Weib- lichkeit. 2. Welche Gründe bewogen Wallenstein zum Abfall vom Kaiser? 3. Max und Oktavio Pie- colomini. 4. Worauf beruht unsere Liebe zum Vater- lande? 5. Inhaltsentwickelung des 3. Buches von Vergils Aneis. 6. Beruht der Satz: In einem schönen Leibe wohnt auch eine schöne Seele, auf innerer Wahrheit? 7. Über das Verhältnis der Hand zur ethischen Bestimmung des Menschen. 8. Welche Verdienste hat sich Karl d. Gr. um die deutsche Volksbildung erworben? 9. Enthält der Satz in Schillers Glocke:Die Elemente hassen das Gebild der Menschenhand eine Wahrheit? 10. Welche bildenden Momente liegen in dem Studium der alten klassichen Autoren?

b. zu den lateinischen Aufsätzen: 1. Bella Per- sica ut Atheniensium opera ac temeritate concitata, ita eorundem potissimum prudentia et fortitudine prospere esse gesta. 2. Cur in II. l. I Agamemnon maiorem culpam videatur suscipere quam Achilles. 3. M. Attilius Regulus res Romanorum imprudentia afflixit, pietate ao fide auxit. 4. Quibus de causis P. Scipio Nasica in senatu M. Catonis sententiam, qua is Carthaginem esse delendam censuit, dissua- sisse videatur. 5. IIlud Ciceronis: Omnium societa- tum nulla est gravior, nulla carior quam ea, quae cum republica est unicuique nostrum, ad hominem vere Romanum pertinebat. 6. Qualis Aristides Athe- nis, talis fuit Gaius Fabricius Romae. 1. Quibus potissimum virtutibus Romani floruerint antiquis temporibus. 2. Ciceronis illud, nullam vitae partem vacare debere officio, quomodo ipsius vita compro- batum sit. 3. Qualem Plato Critonem descripserit. 4. Quales in II. l. VI Hector et Andromache descri- bantur. 5. Haud raro magnos viros in invidiam incidere memoria veterum Romanorum testis est. 6. Quibus rebus factum sit, ut apud Athenienses studia