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sehung und Erziehung zum Heile in Christo; die Lehre von der Erlösung. Dietz.
b. Katholiken: Erklärung des mosaischen Be- richtes über die Schöpfung und Urgeschichte des Menschengeschlechtes und Vergleichung desselben mit den Resultaten der natürlichen Wissenschaft. — Die christlichen Dogmen bis zur Lehre von der Erlösung. Tripp.
Geschichte 3 St. wöchentlich.
Ib. Neuere Geschichte bis zum Ausbruch der
französischen Revolution nach Pütz Hildenbrand.
Ta. Neuere Geschichte von der Reformation bis zum Sturze Napoleons. Abriss der preussischen Geschichte vom 30 jährigen Krieg bis zum Jahr 1815. Ebenau.
Mathematik 5 St. wöchentlich.
Ib. Die Lehre von den Kegelschnitten nach analytischer Methode. Einiges aus der analytischen Geometrie des Raumes Die vichtigsten Sätze aus der Theorie der Determinanten.
Ia. Im Sommer: Differentialrechnung und ihre Anwendung zur Ermittelung sogenannter unbe- stimmter Ausdrücke, zur Bestimmung der Maxima und Minima, zur Entwickelung der Functionen in Reihen, sowie zur Untersuchung ebener Curven.
Im Winter: Aus der Integralrechnung die Herleitung und Einübung der wichtigsten In- tegralformeln und Anwendung derselben zur Quadratur und Rectification ebener Curven, sowie zur Cubatur und Complanation räumlicher Ge- bilde. Einiges aus der Lehre von den bestimm- ten Integralen. Ein Theil der Stunden wurde zur Repetition früher durchgenommener Abschnitte und zur Lösung von Aufgaben aus verschiedenen Theilen der Mathematik benützt. Unverzagt.
Darstellende Geometrie 2 St. wöchentlich.
Ib. Die Projectionen der körperlichen Figu- ren und ihrer Verschneidung mit Ebenen nebst Construction der zugehörigen Netze. Die Licht- und Schattenlehre.
Ia. Die Projectionen der Verschneidung der der körperlichen Figuren untereinander nebst Construction der zugehörigen Netze. Die gebun- dene Perspective. Hildenbrand.
Naturgeschichte 2 St. wöchentlich.
Ia. Mineralien von der Zusammensetzung RO.
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Si O2+ Rz 0s. 81 02 von der Formel R O. Si Oe + Rz O03. Si Oe+ aq. und Salze. Die wich- tigsten Gesteine, ihr Vorkommen, Zusammen- setzung und Entstehungsweise.
Ib. Mineralien von der Zusammensetzung R 0 + Ha O03, Rz Oa, B2 03+ aq, RO. 81 O2+ RO. Si 02+ ad und Salze. F. Henrich.
Physik. 2 St. wöchentlich.
Die Lehre von der Wärme mit Berücksichti- gung der verschiedenen Dampfmaschinen, der ca- lorischen Maschinen und der Gasmaschinen.
Greiss. Mechanik. 2 St. wöchentlich.
Ib. Pendelbewegung; Bewegungshindernisse; mechanische Arbeit, Trägheitsmomente, Nutz- effektberechnungen und aus der Maschinenlehre das Capitel von den Zwischenmaschinen.
Ia. Hydrostatik;; Hydrodynamik; Aérostatik; Aérodynamik; die Lehre von den vorzüglichsten hydraulischen Umtriebsmaschinen. Greiss.
Chemie. 3 St.
a. Thecretischer Theil. (Casselmann.)
Repetition und Ergänzung der anorganischen Chemie.
b. Practischer Theil. 2 St. obligatorisch, 4 St. facultativ.(Casselmann und Henrich.)
Die Schüler des ersten Jahrescursus wurden zuerst im Gebrauche des Löthrohrs geübt und analysierten hierauf einfache Salze, Schwefelver- bindungen etc. Die Schüler des zweiten Jahres- curses analysierten zusammengesetztere Verbin- dungen bis zu Legierungen, Mineralien, Schlacken etc. Ein Theil der Analysen wurde schriftlich bearbeitet.
1 St. Facultativ.
Gleichzeitig damit für die weiter vorangeschrit- tenen Schüler Analysen und quantitative Proben von Braunstein, Eisenerzen, Blende, Bleiglanz sowohl auf Blei als auf Silber, Kupferkies etc. Quantitative Analysen von Legierungen(Silber- münzen und Bronzen), Kochsalz- und Kohlensäure- bestimmungen in Mineralwassern, acidimetrische und alkalimetrische Uebungen. Es wurden hier- bei sowohl die metallurgischen Proben auf tro- ckenem Wege, als auch die Proben auf nassem Wege(Titrirmethode) eingeübt.
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