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Thermoelectricität; atmosphärische Flectricität; ein Theil der Akustik. Greiss. Mechanik. 1 St. wöchentlich.
Statik fester Körper und ein Theil der Dyna-
mik fester Körper Greiss. Chemie. 3 St. wöchentlich.
Stöchiometrie mit Uebungen im Berechnen stö- chiometrischer Aufgaben. Electrochemie. Sodann die speciellere Chemie der Amphigene(Sauerstoff und Schwefel), der Halogene(Chlor, Brom, Jod, Fluor, Cyan, Ferrocyan, Ferridcyan und Rhodan)
und des Phosphors. Casselmann. Technologie,(facultativ). 2 St. wöchentlich. Combiniert mit Kl. I. Casselmann. Freies Zeichnen,(facultativ). 3 St. wöchentlich. Combiniert mit Kl. I. de Laspee. Gesang. 1 St. wöchentlich. Christ Klasse I.
Ordinarius von Oberprima: Prof. Casselmann; von Unterprima: Prof. Greiss. Deutsche Sprache. 3 St. wöõchentlich. Gelesen wurden Schiller's Maria Stuart, Wil- helm Tell und Göthe's Iphigenie auf Thauris.— Literaturgeschichte. Gedrängte Uebersicht der ersten Blüthenperiode(als Wiederholung) aus- führlichere Betrachtung der zweiten bis zum An- fange des 19ten Jahrhunderts. Inhaltsangaben und Proben aus den bedeutendsten Werken aus
dieser Zeit. Declamationsübungen.— Uebungen im Disponieren.— Themate zu den deutschen
Aufsätzen: 1. Auch der Krieg hat sein Gutes. 2. Die Freiheit ist eine gute Kost, aber sie ver- langt einen starken Magen 3. Wozu ist es gut, dass die Glücksgüter so verschieden unter den Menschen ausgetheilt sind? 4. Orandum est ut sit mens sana in corpore sano, der beste Wunsch. 5. Character der Maria Stuart, nach Schiller's Drama. 6. Der Siege göttlichster ist das Ver-— geben. 7. Weshalb ist die Jugend die Blüthe- zeit der Freundschaft? 8. Allen gefallen ist schwer. 9. Ist es unbedingt ein Lob, viele Freunde zu haben? 10. Welchen Northeil gewährt das Stu- dium fremder Sprachen.(Klassenarbeit). 11. Man- cher ist arm bei grossem Gut und mancher reich
bei seiner Armuth(Abiturientenarbeit zu. Michae-
lis 1867). 12. Brief mit vorgeschriebenem Inhalt. 13. Cbaracter W. Tell's. 14. Welche Gründe
hatte Hermann's Vater mit seinem Sohne unzu- frieden zu sein? 15. Weh dem der fern von El- tern und Geschwistern ete. Göthe. 16. Analyse der Schillerschen Glocke. 17. Man lebt nur ein- mal in der Welt! ein ebenso vortrefflicher als verwerflicher Ausspruch(Abiturientenarbeit zu Osten 1868) später in der Klasse bearbeitet. Jeden Monat wurde von den Primanern ein Auf- satz geliefert und corrigiert— oft aber waren zu gleicher Zeit zwei Themate zur freien Wahl ge- geben. Ebenau. Lateinische Sprache. 3 St. wöchentlich.
Wiederholung der wichtigsten grammatischen Regeln; wöchentliche Exercitien nach Spiess's Uebungsbuch und Dictaten. Aus dem Lateini- schen ins Deutsche wurde übersetzt Sallustii bel- lum Jugurth. 1— 73. Privatim gelesen und schrift- lich übersetzt einige ciceronische Reden.
Französische Sprache. 4 St. wöchentlich.
Ia. Gelesen wurde Bertrand et Raton von Scribe und Le Cid von Corneille. Ausserdem wurde in Les fondateurs de l'astronomic moderne von Ber- trand die Biographie Newtons durchgegangen und zu Sprechübungen benutzt. In der Grammatik Repetition der wichtigsten Regeln nach Plötz's zweitem Cursus. Exercitien nach Fränkels Anthologie.
Ib. Lectüre combiniert mit Ia. In dem zweiten Cursus der Schulgrammatik von Plötz wurden die Lectionen 56 bis 72 durchgenommen. Die deutschen Uebungsstücke wurden schriftlich über- setzt. Unverzagt
Englische Sprache3 St. wöchentlich.
Gelesen wurden die drei letzten Akte von Kö- nig Richard II. von Shakespeare, und in Prosa- aus Lüdecking's englischem Lesebuch 2. Theil p. 61 bis p. 139. Aus dem Deutschen in's Eng- lische wurde theils mündlich, theils schriftlich übersetzt Lessing's Minna von Barnhelm ven Anfang bis in den dritten Akt hinein. Ausser- dem wurde noch eine Anzahl englischer Gedichte auswendig gelernt. Greiss.
Religion 2 St. wöchentlich.
a. Protestanten: Einleitung in die Bücher der heilig Schrift.— Die Lehre von Gottes Dasein, Wesen und Eigenschaften; die Schöpfung, Vor-


