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2 ½ Jahre in Prima, um Cameralwissenschaft;(in Folge ausnahmsweiser Anerkennung der Reife durch Beschluss KRurfürstlichen Ministeriums d. I. vom 20. April 1845.)
5) Wilhelm Dettler aus Marköbel, 21 ¾ Jahre alt, 6 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Theologie;
6) Georg Flohr aus Gelnhausen, 20 ¼ Jahre alt, 6 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Rechtswissenschaft zu studiren.
Ausser diesen waren abgegangen 1) der Primaner Rireher; 2) die Secundaner Clever und Pabst; 3) die Tertianer Zwirnemann und Wedekind; 4) der Quartaner von Borck, um sich einem andern Berufe zu widmen, und 3) der Quintaner Harnickel, um in Marburg das Gymna- sium zu besuchen.
Vor Beginn und im Laufe des Sommerhalbjahrs wurden aber 18 Schüler aufgenommen. so dass die ganze Anzahl 101, also 5 mehr als im abgelaufenen Semester, betrug, wovon der
Classis Prima 12, „ Secunda 16, „ Tertia 16, „ Quarta 17, „ Quinta 25, „ Sexta 15 angehörten. Doch traten von diesen wiederum 13 aus dem Schulverbande, a) am Schlusse des Semesters nach bestandener Maturitätsprüfung 5 Primaner, 1) Wilhelm Zimmermann aus Hanau, 17 ¾ Jahre alt, 6 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Theologie;
2) Emil IHHeinrich Otto Müller aus Cassel, 17 ¼ Jahre alt, 4 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Philologie;
5) Heinrich Philipp Theodor Hermann Hartmann aus Sterbfritz, 25 ⅓ Jahre alt, 6 ½ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Theologie;—
4) Johann Heinrich Wilhelm August Wachs ans Breitenbach, 21 Jahre alt, 2½¾ Jahre im Gymnasium, 2 Jahre in Prima, um Arzneikunde;
3) Wilhelm Walther aus Ledde in Westphalen, 20 Jahre alt, 7 Jahre im Gymnasium,
2 Jahre in Prima, um Theologie zu studiren.
b) Zu andern Berufsarten gingen über: 1) die Secundaner Heinrich Weinöhl aus Hanan, August Döring und Carl Caspari aus Frankfurt a. M.; 2) der Quartaner Theodor Auffarth aus Hanau; 5) der Quintaner Joseph Rrisch aus Hanau; 4) die Sextaner Gustav von Carls- hausen und August Nickel aus Hanau; e) auf das Gymnasium in Marburg ging Wilhelm Ludwig aus Hanau, so dass überhaupt noch 88 Schüler im Gymnasium zurückblieben.
Beim Anfang des Wintersemesters wurden 18 Schüler aufgenommen. Mithin stieg die Gesammtzahl auf 106, also 5 mehr als im vorhergehenden Halbjahr, nämlich in Prima 15,
in Secunda 10, in Tertia 22, in Quarta 22, in Quinta 22, in Sexta 17.
C. Eibliotheken und Apparate.
Sowohl die Schülerbibliothek, als auch die für die Schüler bestimmte Büchersammlung ist durch schätzbare Ankäufe vermehrt worden. Jene erhielt, ausser mehreren Fortsetzungen, z. B. des Lexicons von Suidas, ed. Bernhardy, des Stephanus, der Europäischeu Staatenge-


