Aufsatz 
Die Auseinandersetzung zwischen der mechanischen und teleologischen Naturerklärung in ihrer Bedeutung für die Fortentwicklung des religiösen Vorstellens seit dem 16. Jahrhundert
Entstehung
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Pidoll I.b(7. Preis); in der zweiten Abteilung Schüler unter 17 Jahren Erich Roemer lob(1. Preis), Paul Trommershausen Ieb(6. Preis).

Am 15. und 16. September unternahmen die Schüler der oberen Klassen, die sich an den Turnspielen beteiligt hatten oder dem Sängerchor angehörten, unter Führung der Herren Turnlehrer Reil, Oberlehrer Dr. Kn. oegel, Oberlehrer Dr. Fischer, sowie des Unterzeichneten eine zweitägige Turnfahrt nach dem hinteren Taunus, dem Lahn- und Rheinthal. Am ersten Tage wurde von Station Zollhaus aus das Schlofs Hohlenfels besucht, dann nach kurzem Aufenthalt in Catzenelnbogen das nur wenig bekannte, aber an Natur- schönheiten auſserordentlich reiche Jammerthal durchwandert. Von Nassau, wo das Nacht- quartier genommen war, führte der Marsch am folgenden Tage weiter über das Oberlahnsteiner Forsthaus. Leider stellte sich im Laufe des Vormittags ein heftiger Gewitterregen ein, sodaſs für die Strecke von Braubach bis St. Goarshausen, entgegen dem ursprünglichen Plane, die Bahn benutzt werden mufste. Von St. Goar erfolgte darauf gegen Abend, nachdem das Wetter sich wieder aufgeklärt hatte, zunächst zu Schiff bis Bingen, dann mit der Bahn die Rückfahrt. Für die Schüler der mittleren und unteren Klassen war die Turnfahrt auf einen Tag beschränkt. Sie fuhren am 18. Oktober unter der Oberleitung des Herrn Reil nach Cronberg, bestiegen den Feldberg und den Herzberg und kehrten, nachdem sie in Dornholzhausen längere Mittagsrast gehalten und die übrige Zeit mit Spielen hingebracht hatten, abends über Homburg heim.

Mit der Schlufsandacht vor den Weihnachtsferien war gemäſs einem Erlaſs des Herrn Unterrichtsministers eine Feier des jahrhundertwechsels verbunden. Der Unterzeichnete entwarf in groſsen Zügen ein Bild des zur Rüste gehenden Jahrhunderts und legte die Kulturfortschritte dar, die es der Menschheit gebracht habe. Eingehender wurde dann der gewaltige Aufschwung besprochen, der unserem deutschen Vaterlande in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts durch Gottes Gnade beschieden war. Den Schluſs bildete der Hinweis auf die bedeutungsvollen Aufgaben, die in der Zukunft ihrer Lösung harren, und die Aufforderung an das heranwachsende Geschlecht, in unwandelbarer Treue zu Kaiser und Reich alle Kraft einzusetzen für die Gréfse und das Gedeihen des Vaterlandes.

Der Geburtstag Seiner Majestàt des Kaisers wurde im groſsen Saale des Saalbaues mit Deklamationen und Gesang begangen. Herr Oberlehrer Dr. Fischer gab in der Festrede eine fesselnde und anregende Schilderung des Lebens und der Wirksamkeit Werner von Siemens, dessen bahnbrechende Erfindungen auf dem Gebiete der Elektro- technik hervorgehoben und gewürdigt wurden. Am Ende der Feier überreichte der Unterzeichnete das von Seiner Majestät dem Kaiser als Prämie für diesen Tag verliehene Werk von WislicenusDeutschlands Seemacht einst und jetzt dem Oherprimaner Wilhelm Renz mit einer kurzen Ansprache, in der er, an die Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit anknüpfend. ausführte, daſs die Ehre und die Sicherheit des Reiches und insbesondere der Schutz des deutschen Gewerbfleiſses und des deutschen Handels eine Verstärkung unserer Seewehr gebieterisch fordere.

Der Reifeprüfung unterzogen sich an dem Ostertermin 22 Schüler der Oberprima a und 20 Schüler der Oberprima b. Die schriftliche Prüfung der ersteren fand in den Tagen vom 15. bis zum 21. Februar statt, die der letzteren vom 8. bis zum 14. Februar.