Aufsatz 
Helfrich Bernhard Hundeshagen und seine Stellung zur Romantik. Nebst 2 Beilagen.
(2 Briefe von Jacob Grimm.)
Entstehung
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LessingsMinna von Barnhelm und HerdersCid. Einige Gedichte wurden memoriert. Kleinere Vorträge. Disponierübungen, alle vier Wochen ein Aufsatz.(Peters.)

Themata zu den deutschen Aufsätzen: 1. Welche Eigenschaften zeigt der Großmeister in Schillers Kampf mit dem Drachen? 2.(Klassenarbeit.) Beschreibung eines Gemäldes nach SchillersTaucher. 3. Welche Gesinnungen zeigen die Götter den Menschen gegenúber in Od. I, 1 95? 4. Wie kam es, daß sich die Trojaner von Sinon täuschen ließen? 5. Charakteristik Tellheims. 6.(Klassenaufsatz.) Worin besteht die Schuld der Freier in der Odyssee? 7. Geschäftsaufsatz. 8. Was zieht den Deutschen nach Italien?(Vergl. GoethesMignon.) 9.(Klassenaufsatz.) Alcibiades und die sicilische Expedition. 10. Disposition der zweiten Katilinarischen Rede.

Lateinische Sprache. S St. W. Vergils Aeneis lib. I III z. T. 2 St. w.(S.: Blüm- lein, W.: Langsdorf.) Livius lib. VII mit Auswahl; Cicero orat. in Catilinam L-- III. 3 St. w. Grammatische Wiederholungen aus der Formenlehre und aus der Syntax nach Gillhausen und Harre. UÜbungen im mündlichen Ubersetzen nach Süpfles Ubungsbuch für Sekunda. Extemporalien nach Diktaten. Hausliche Arbeiten nach Süpfle; wôchentlich eine Arbeit. 3 St. w.(Langsdorf.)

Griechische Sprache. 7 St. w. Homers Odyssee B.-IV. 3 St. w.(Peters, seit November Bilger.) Xenophon Anabasis B. VII; Hellenica B. III, 4 und IV. 2 St. w. Grammatik nach Koch§§ 80 90. Wiederholung der Formenlehre. Skripta nach Seyffert. Extemporalien nach Diktaten. 2 St. w.(Wolff.)

Französische Sprache. 2 St. W. Plôtz' Schulgrammatik Lekt. 50 70. Modus- lehre, Syntax des Artikels, Vergleichungsgrade, Konkordanz und Stellung des Adjektivs, Gebrauch des Adyverbs. Ubersetzung der betreffenden Ubungsstücke aus Plôtz. Zwei wöchentliche Exercitien oder Klassenarbeiten. Michaud. Siège d'Antioche et Prise de Jéru- salem. Im Anschluſs an die Lektüre Ubung im freien mündlichen Gebrauche der franzö- sischen Sprache.(Orth.)

Hebräische Sprache. 2 St. w.(Kombiniert mit Ober-Sekunda.)

Englische Sprache. 2 St. w.(Kombiniert mit Ober-Sekunda.)

Geschichte und Geographie. 3 St. w. Griechische Geschichte bis zur Schlacht bei Ipsus nach Herbsts historischem Hilfsbuch 1. Teil. Wiederholung der Geographie von Asien, Afrika, der Balkan-Halbinsel, Rufsland und Ostreich-Ungarn.(Langsdorf.)

Mathematik. 4 St. w. Arithmelik. Potenz- und Wurzelrechnung. Gleichungen vom 1. und 2. Grade(letztere mit 1 Unbekannten), arithmetische Reihen. Geometrie: Lehre von der Proportionalität und Xhnlichkeit der Figuren. Proportionalität der Flächen und Kreismessung.(Müller, z. T. Escher.)

Physik. 2 St. w. Kombiniert mit Ober-Sekunda.(Müller.)

Ober-Tertia.

Ordinarius: Hülfslehrer Koch.

Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische.(Kombiniert mit Unter-Tertia.) Neu- testamentliche Bibelkunde; Memorieren von Psalmen; Wiederholung früher gelernter Kirchen- lieder.(Krebs.) b) katholische. Glaubenslehre. Geschichte des Alten Testaments. Die Lehre von den Gnadenmitteln(Katechismus). Geschichte des N. T. von 1 40.(Hilpisch.)