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schlols die Feier. Wir verfehlen nicht, an dieser Stelle für die freundliche Überlassung der Turnhalle dem geehrten Vorstande des Männerturnvereins herzlich zu danken.
Die schriftliche Abiturientenprüfung fand vom 18.—25. Februar, die schriftliche Abschluls- prüfung vom 11. März bis zum 18. März statt.
Die mündliche Prüfung der Abiturienten erfolgte am 20. März, die der Untersekunda am 26. März. Das Näahere siehe unter IV.
Der Gesundheitszustand der Schüler war im verflossenen Jahre ein recht befriedigender; auch hob sich die Mitgliederzahl des freiwilligen Turnvereins von 65 auf 80; die Zahl der Freischwimmer betrug 119 von 282. Der Unterzeichnete versäumte nicht, die Wanderlust der Schüler durch Teilnahme an ihren Turnausflügen, sowie an den Wanderungen in die herrliche Umgebung Wiesbadens zu beleben. So machten wir zu Pfingsten eine tüchtige Tour von Rüdes- heim über den Niederwald(Denkmal) und Kammerforst in das Wisperthal mit Besichtigung der Essigfabrik; dann durch das Sauerthal über die Anhöhe nach Caub; 8 Uhr waren wir wieder zu Hause. Zwei Tage später ging es von Chausseehaus über Schlangenbad und Heiner zur Hallgarter Zange, uud dann über Hallgarten und Eltville nach Hause. Daneben wurden mit der Sexta häufige botanische Excursionen in Feld und Wald unternommen, wo uns bald ein Teller dicke Milch, bald köstliche Heidelbeeren erquickten. Die Haltung und Ausdauer aller Schüler bei diesen Ausflügen war anerkennenswert. Herr Prof. Henrich besuchte mit der Prima an einem Nachmittage die groſsartige chemische Fabrik von Albert in Biebrich, wo die Schüler unter Führung des Herrn Dr. Hilbert dauernde Anregung mannigfacher Art fanden; für die freundliche Bewirtung der Schüler zum Schlusse unsern besten Dauk.
Der Gesundheitszustand im Lehrerkollegium war abgesehen von ganz kurzen Störungen recht günstig. Längeren Urlaub vom 7. August bis Ende September erbat und erhielt nur der Unterzeichnete zu einer Reise nach Kleinasien, Griechenland und Sicilien.
Auch in diesem Jahre wurden der Anstalt seitens der Königl. Theater-Intendantur sowohl 30 Billets zum„Egmont“ zur Verfügung gestellt als auch in der Folgezeit durch sogenannte Volksvorstellungen den Schülern Gelegenheit gegeben, zu sehr billigen Preisen mustergültigen Vorstellungen beiwohnen zu können. Wir verfehlen nicht, der Königl. Intendantur hierfür unsern herzlichen Dank auch an dieser Stelle auszusprechen.
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