Aufsatz 
Die stereographische Projektion und ihre Anwendung in der Krystallographie / von Henrich
Entstehung
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dere brandenburgisch-preufsische Geschichte. Repe- titionen aus der Geschichte des Mittelalters. Endemann.

Geographie(2 Std. wöchentlich). Physische und politische Erdkunde des deutschen Reiches und der deutschen Kolonien im Anschlufs an Daniels Lehrbuch. Kartenzeichnen. Endemann,

Mathematik. Geometrie(3 Std.). Proportionalität der Strecken. Ahnlichkeit der Dreiecke und Poly- gone. Flächengleichheit. Wiederholungen ans dem Früheren. Konstruktionsaufgaben.

Arithmetik(2 Std. wöchentlich). Wieder- holung aus dem Früheren. Proportionen. Potenzen.

Wurzeln. Gleichungen vom 1. Grade mit einer und mehreren Unbekannten. Mascher.

Naturgeschichte(2 Std. wöchentlich). Im Sommer: Elemente der Pflanzenanatomie. Ii Winter: Bau des menschlichen Körpers. Die Anfangsgründe der Physik. Mascher.

Zeichnen(2 Std. wöchentlich). Zeichnen nach Holz- und Gipsmodellen mit Ausführung in Wisch- und Tuschmanier. Einführung in die griechische Orna- mentformenlehre. Ubungen im Gebrauch von Zirkel, Lineal, Reiſsschiene, Dreieck und Ziehfeder an Flächenmustern, Kreisteilungen und anderen gerad-

und krummlinigen Gebilden. Schmidt. Untertertia. Ordinarius: Schedtler.

Religion(2 Std. wöchentlich). a) Ev.: Das Reich Gottes im Alten Testament. Lektüre ausgewählter Abschnitte des Alten Testaments. Memorieren von Psalmen und Kirchenliedern; das Kirchenjahr Katechismus Frage 1 71 und 99 114 Auswahl.

Schneider. b) Kath.:(komb. mit III B des humanistischen

Diözesankatechismus:

das II. Hauptstück; in der biblisc.hen Ge-

schichte: Wiederholung des Alten Testamentes;

Besprechung des Kirchenjahres; Kirchenlieder.

Wedewer.

Gymnasiums). Im

Deutsch(3 Std. wöchentlich). Die wichtigsten der deutschen Sprache eigentümlichen grammatischen Lektüre und Erklärung poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsiecks Lese- buch für Tertia. Memorieren von Gedichten. Alle vier Wochen ein Aufsatz. Rosenkötter.

Gesetze.

Lateinisch(4 Std. wöchentlich). a) Grammatik: Kasuslehre und einige Abschnitte der Moduslehre nach Ellendt-Seyfferts Grammatik. Übersetzungen nach Ostermanns Übungsbuch für Tertia, Repe- titionen der Formenlehre. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit.

b) Lektüre: Sommer: de viris illustribus; Winter: Caes. de bello Gallico lib. I. 1 29. Schedtler.

Französisch(5 Std. wöchentlich). Aus Kühns

Lesebuch wurde eine gröſsere Anzahl Stücke durch-

genommen, sowie einige Gedichte gelernt. Sprech-

übungen im Anschluls an den Lesestoff und an die

Hölzelschen Wandbilder. Wiederholung des in

der Quarta durchgenommenen grammatischen Pen-

sums, unregelmäſsige Verben, Fürwörter. Extem- poralien, freie Arbeiten und Diktate. Im Sommer: Kühn. Im Winter: Höfer.

Englisch(3 Std. wöchentlich). Aus dem Lesebuch von Vietor und Dörr wurden die Gesetze für die Aussprache, die wichtigsten grammatischen Regeln

und ein entsprechender Wortvorrat gewonnen. Sprechübungen. Freie Arbeiten, Extemporalien und Diktate. Grammatische UÜUbungen nach

Gesenius I, Cap. 1 9. Im Sommer: Kühn. Im Winter: Höfer.

Geschichte(2 Std. wöchentlich). Kurzer Über- blick über die weströmische Kaisergeschichte vom Tode des Augustus; deutsche Geschichte bis zum Beginn der Reformation nach Eckertz.

Rosenkötter.

Geographie(2 Std. wöchentlich). Physische Erd- kunde Deutschlands. Die aulsereuropäischen Erd- teile. Rosenkötter.

Wieder- Kreis.

Mathematik: Geometrie(3 Std.). holung des Früheren. Parallelogramm. Konstruktionsaufgaben.

Arithmetik(2 Std.) Die vier ersten Ope- rationen. Gleichungen ersten Grades mit einer und zwei Unbekannten. Mascher.

Naturgeschichte(2 Std. wöchentlich). Be- schreibung und Bestimmung schwieriger Pflanzen-

arten. Die wichtigsten Familien des natürlichen Systems. Im Winter: Gliedertiere und niedere Tiere. Mascher.