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Uns, die sonst des ägäischen Meers tiefströmende Fluten Schiffend gefurcht, umhüllt jetzt o! Ekbatanas Flur. Heil Dir, treffliche Mutter, Eretria, Heil Dir, Athenä, Nachbarin Euböas, Heil dir, befreundetes Meer. ¹)
deuten an, daß den Eretriern alles in der Welt nicht ihre Heimat ersetzen konnte. Wir können uns lebhaft in ihren Gemütszustand versetzen und finden auch an ihnen bestätigt, was Odysseus den Phäaken versichert(Od. IX, 34 ff.): 08, 7XbXOY Je arpidos 0b? Ton?
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Taii y NOdant, vaist dανεο˙ε οκιmυν d. h. zwas nützt mir eine fette Pfründe, wenn ich unter fremden Menschen leben soll und nicht die Süßigkeit genioßen danf, die heimische Erde zu schauen und die teueren Eltern. Ja sjedem ist das Elend finster, jedem gläinzt das FTaterland»(Uhland, Bidassoabrücke).
Unwiderstehliche Sehnsucht nach der Heimat, die aber unbe- friedigt bleiben muß, Unzufriedenheit mit der Umgebung und sich stets steigernder Lebensüberdruß sind die Grundzüge des qualvollen Seelenzustandes der Eretrier. Auch sie können mit dem Psal- misten sagen(Psalm 137):»Wie sollten wir singen des Herrn Gesang im fremden Lande? Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meine Rechte vergessen; es klebe meine Zunge an meinem Gaumen, wenn ich dein nicht gedenke, wenn ich Jerusalem nicht setze zur ersten meiner Freuden?.
Kap. 119 ist übrigens noch in anderer Beziehung von Wichtig- keit. Es berichtet uns, daß nicht weit von Arderikka der berühmte Brunnen ist, der Erdöl und Erdpech enthält. Zum besseren Verständnis dieser Stelle ist Herod. I, 179 heranzuziehen, wo von den Asphalt- quellen in Hit an der Nordgrenze Babyloniens die Rede ist. Dort erfahren wir auch die Verwendung des heißen Asphalts zur Be- festigung der Steine, d. h. er diente den Babyloniern als Mörtel, dessen Dauerhaftigkeit unerreicht ist.(Dieses uralte Mittel wird jetzt auch bei uns zur Ausfüllung der zwischen den Pflastersteinen befindlichen Lücken benutzt.)
Aber nicht allen Ländern gestattete die sonst freigebige Hand der Natur dies vorzügliche Baumittel. Man mußte sich mit Lehm begnügen, der zwischen die Quadern gestrichen wurde, bis eine neue Methode den Kalkmörtel einführte. Man verweise die Schüler
¹) Bei Philostratus, Leben des Apoll. v. Tyana, Kap. 24. Helm, Herodotlektüre. 3


