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Akademie der bildenden Künſte in München, und nach Ver⸗ lauf deſſelben mehrere Jahre auf dem Atelier des Architekten Fr. Bürklein daſelbſt. Am Ende des Jahres 1840 verließ derſelbe München, beſtand bald hiernach das Bau⸗Eleven⸗Eramen, ſuchte aber ſchon im folgenden Jahre wegen Mangels an ange⸗ meſſener Beſchäftigung um ſeine Entlaſſung als Bau⸗Eleve nach und ging, nachdem ihm ſeine Bitte huldreichſt gewährt worden war, nach Hamburg, wo die damalige Brandcalamität Ausſicht auf ein Feld fruchtbarer Thätigkeit bot. Daſelbſt arbeitete er zuerſt auf dem Atelier des Architekten Klees Wülbern und war alsdann die nächſten 6 Jahre als Architekt mit dem Ent⸗ wurf und der Ausführung der verſchiedenſten größern und kleineren Bauten in Hamburg und anderen Städten Norddeutſch⸗ lands, ſowie auf nahe gelegenen meklenburgiſchen und hannover⸗ ſchen Edelhöfen beſchäftigt; verließ in Folge der politiſchen Er⸗ eigniſſe im Jahre 1848 Hamburg und lebte bis Ende 1848 in Lübeck. Daſelbſt baute er ein Wohnhaus und begab ſich im Anfange des Jahres 1849 nach Leipzig, wo er ſich neben Erbauung eines Fabrik⸗ und Wohnhauſes, ſowie anderer kleinerer Arbeiten, mit der Herausgabe verſchiedener Werke beſchäftigee. Es ſind bis Anfang des Jahres 1851 von ihm erſchienen:
1) Vorlegeblätter für Ziegel⸗ und Steinarbeiten. 3 Hefte.
2) Vorlegeblätter für Holzarbeiten. 3 Hefte.
3) Entwürfe zu Grabſteinen. 2 Hefte.
0 Entwürfe zu Möbeln. 1 Heft.
Während der erwähnten Reihe von Jahren hat er mehrere Reiſen zum Zwecke des Studiums an größeren Bauten gemacht, und am 1. März 1851 wurde ihm die Lehrerſtelle für Architektur an der höheren Gewerbſchule auftragsweiſe gnädigſt übertragen.


