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Durch Allerhöchſtes Reſcript vom 6. Februar 1851 wurde der ordentliche Lehrer an dem hieſigen Gymnaſium, Dr. Wil⸗ helm Schwaab, zum Lehrer an der höheren Gewerbſchule allergnädigſt beſtellt.
Zufolge Allerhöchſten Reſcripts vom 6. Februar 1851 wurde der ordentliche Lehrer an dem Gymnaſium in Marburg, Dr.
Johannes Hehl, zum Director und erſten Lehrer der höhe⸗ ren Gewerbſchule allergnädigſt beſtellt.
Durch Allerhöchſtes Reſcript vom 11. April wurde der Lehrer an der Realſchule zu Hersfeld, Dr. Alexander Lie⸗ ber, an die höhere Gewerbſchule verſetzt.
Zufolge Beſchluſſes Kurfürſtlichen Miniſteriums des Innern vom 19. April 1851 iſt der mit der Ertheilung von mathema⸗ tiſchem Unterricht beauftragt geweſene Dr. Kühnert mit der
Verſehung einer Lehrerſtelle an der Realſchule in Hersfeld beauftragt.
Zufolge Beſchluſſes Kurfürſtlichen Miniſteriums des Innern vom 19. April 1851 iſt die in dem Progromm näher bezeich⸗ nete neue Einrichtung der Schule genehmigt.
Durch denſelben Beſchluß haben die Functionen der Pro⸗ feſſoren Wolff und Henkel und des Dr. Knies an der höheren Gewerbſchule zu ceſſiren.
Durch Beſchluß Kurfürſtlichen Miniſteriums des Innern vom 16. Mai 1851 iſt der dem Profeſſor Henkel unter dem 8. Mai 1849 ertheilte Auftrag zu Ertheilung von Unterricht an der höheren Gewerbſchule, insbeſondere in der franzöſiſchen und engliſchen Sprache, da derſelbe zur Kriegsſchule als Lehrer übergeht, zurückzuziehen.
Zufolge der Genehmigung Kurfürſtlichen Miniſteriums des
Innern vom 20. Mai iſt die Schaumburgiſche Naturalienſamm⸗ lung von der Schule angekauft worden.


