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gung in der Richtung des Stromes vor- oder rückwärts, oder pleibt er in dieser Beziehung an seiner Stelle?
Denkt man sich mit Ampère einen Magneten von parallelen Strömen umkreist, so ist nach dem Vorhergehenden deutlich, wie ein Leiter in der Nähe desselben bewegt werden muss, um von einem electrischen Strome durchflossen zu werden. Soll ein Strom entstehen, so müssen durch die Bewegung die magnetischen Kur- ven durchschnitten werden, widrigenfalls dieselbe in einer Ebene erfolgt, auf welcher die Ströme senkrecht stehen und wodurch kein electrischer Strom erregt wird. Erfolgt die Bewegung in Beziehung auf die Ströme immer nach derselben Richtung, so fliesst auch der erregte Strom nach derselben Richtung, ändert sich jene, so ändert sich auch diese.
So wie ein Schliessungsdraht, welcher von einem galvanischen Strome durchflossen wird, in einem Leiter, der sich in seiner Wirkungssphäre bewegt, einen Strom erregt, ebenso wirkt der- selbe auf einen zweiten in seiner Nähe sich bewegenden, von einem galvanischen Strome durchflossenen Leiter. Dieses deutet an, dass es für die Wirkung eines galvanischen Stromes einerlei ist, in welchem Zustande sich der in seiner Nähe sich bewegende Leiter befindet, und dass also die Wirkung sich nur bezieht auf eine Zerlegung der Electricität in dem Leiter, welche vorher mit einander verbunden war.
Bis hierhin ist immer nur angenommen worden, dass der Leiter, auf welchen der galvanische Strom seinen Einfluss ausübt, sich in der Nähe dieses bewege und wir müssen nun zur Betrachtung des Falles übergehen, für welchen sich der von dem galvanischen Strome durchflossene Schliessungsdraht bewegt, hingegen der


