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Geschichte und Erdkunde: Deutsche Geschichte von 1746— 1888; beständige Repetition des gesamten geschichtlichen und erdkundlichen Pensums. 2 St. Sommer: Ziehen. Winter: Schwemer.
Mathematik: a) Arithmetik: Logarithmische Übungen: quadratische Gleichungen und Gleichungen höheren Grades, die sich leicht auf quadratische reduzieren lassen; quadratische Gleichungen mit 2 Unbekannten; Anwendungen der Gleichungen; Zinseszinsrechnung; leichte Exponentialgleichungen. b) Planimetrie: gelegentliche Ubungen und Konstruktionen; Ptolemäischer Lehrsatz. c) Trigonometrie: Die ebene Trigonometrie mit Ausschluß kom- plizierter Aufgaben. d) Stereometrie: veranschaulichende Einführung: die einfachen Körper nebst Berechnungen von Kantenlängen, Oberflächen und Rauminhalten. 3 St. Bopp.
Physik: Vorbereitender Lehrgang: Magnetismus, Elektrizität, Akustik, einige einfache Ab- schnitte aus der Optik; die wichtigsten chemischen Erscheinungen und einiges aus der Krystallographie. 2 St. Sommer: Wünnenberg. Winter: Bopp.
Obertertia. Frankfurter Lehrplan. Klassenlehrer Abt. A.: Oberlehrer Dr. Bölte. Abt. B.: Oberlehrer Dr. Liermann.
Religionslehre: a) Evangelische: Reich Gottes im N. T. Wiederholung und Erlernung von Sprüchen, Liedern und Hauptstücken. Luthers Leben bis 1520. 2 St. Hauschild. b) Katholische: Katechismus: Drittes Hauptstück. A. T. von Salomo bis zum Schluß und N. T. bis zur Verheißung des hl. Altarssakraments. Einige Charakterbilder aus der Kirchengeschichte. 2 St. Raab.
Deutsch: Schillers Balladen, Glocke, Tell, außerdem in Abt. A.: Aus Goethes Dichtung und Wahrheit(Velhagen& Klasingsche Ausgabe) die Abschnitte über Frankfurt; in Abt. B.: Jungfrau von Orleans. Übungen im freien Vortrag. Ausgewählte Stücke aus der Lektüre wurden memoriert, früher auswendig gelernte Gedichte wiederholt. Das Wichtigste aus der deutschen Metrik. Monatlich ein Aufsatz. Abt. A.: Bölte; Abt. B. Liermann(Reitz).
Lateinisch: Lektüre: Caesar bell. Gall. I— VI; aus Ovids Metamorphosen(nach der Auswahl von Meuser-Egen): in Abt. A.: VIII 611— 724: X 1 64, 72— 77; XI 1—66, 85— 193; VI 146— 381; in Abt. B.: I 1— 20, 76— 162, 253— 415: II 1— 328. Geeignete Stellen wurden memoriert. 6 St. Grammatik: Repetition der Formenlehre und der in Unter- tertia gelernten Vokabeln. Wulffs Ubungsbuch wurde mündlich vollständig durchgenommen und diente gelegentlich auch als Grundlage für schriftliche Übungen. Aus der Satzlehre von Reinhardt wurde die Lehre von den Teilen des Satzes§ 1— 145 nach den in der Vorrede zu dieser Satzlehre dargelegten Grundsätzen systematisch durchgenommen; die Hauptlehren von den Arten des einfachen Satzes und vom zusammengesetzten Satze wurden im Anschluß an die Lektüre propädeutisch behandelt. Aus dem UÜbungsbuch von Ostermann-Müller(IV. Teil: Tertia) wurden die Stücke 1—99 zum Teil, die Stücke 111— 203 und 261— 266 sämtlich übersetzt(zum grossen Teil auch schriftlich). Wöchentlich eine Klassenarbeit und eine Hausarbeit. 4 St. Abt. A.: Bölte; Abt. B.: Liermann.
Französisch: Grammatik: Banner, Satzlehre§§ 64— 121 und Banner, Ubersetzungsstoff, St. 16— 34 durchgenommen. Formenlehre wiederholt. Lektüre: Abt. A.: Bruno, Le


