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4) Vom Herrn Gymnasiallehrer Dr. Duncker die von demselben verfasste Schrift: Friedrich Rückert als Pro- fessor am Gymnasium zu Hanau. Hanau 1874.
5) Von der Wetterauischen Gesellschaft fur die- gesamte Naturkunde deren Jahresbericht pro 1868—73.
6) Von der Direction des Gymnasiums zum grauen Kloster in Berlin: Destschrift zur Säcularfeier des grauen Klosters..
7) Vom Herrn Oberlehrer Dr. Flie dner: Albrecht, Beiträge zur Strassburger Schulgeschichte. Strassburg 1874.
Ausserdem sind bei der Uebersiedelung der Bibliothek des vormaligen evangelischen Consistoriums zu Hanau der hiesigen Gymnasialbibliothek 644 Bnde theologischen, philosophischen, historischen und geographischen Inhalts von dem Königlichen Consistorium zu Kassel überlassen worden. 8
Die Camp'sche Münzsammlung erhielt von Kgl. Regierung zu Kassel, Abt. fur Kirchen- und Schulsachen, im Auftrag des Herrn Ministers der geistlichen, Unterrichts etc. Angelegenheiten je 1 Exemplar in Silber und in Kupfer der zur Erinnerung an die Erhebung der Herzogtümer Schleswig-IIolstein in den Jahren 1848 bis 1850 ge- prägten Denkmünzen(s. g. Geschichtsthaler) zum Geschenk.
Verfügungen des Kgl. Provinzial-Schulkollegiums.
1) Vom 24. April 1874, die Ministerial-Verfügung vom 13. April 1874 betr., wonach hinsichtlich der Haupt- fragen des höheren Schulwesens, die auf der Berliner October-Conferenz 1873 zur Sprache kamen(Bifurcation, Ein- teilung des Schuljahrs, Lehramt) die Aeusserung der Schulbehörden eingeholt werden sollte.
2) Vom 4. Mai 1874, den Ausfall des Unterrichts am Mittwoch den 13. Mai betr.(behufs Teilnahme der L.eh- rer an der Lehrerversammlung zu Frankfurt a. M.)
3) Vom 3. Juni 1874, die Empfehlung der Werke: a) Heroen- und Göttergestalten der griechischen Kunst er- läutert von Alex. Conze Wien 1874 und b) Denkmäler der Baukunst, herausgegeben von Studierenden der Kgl. Bau- Akademie zu Berlin.
4) Vom 4. Juni 1874, die Anmeldung zur Aufnahme von Civileleven in die Central-Turnanstalt zu Berlin betr.
5) Vom 6. Juni 1874, wodurch genehmigt wurde, dass diessmal die Sommerferien 4 Wochen, die Herbatferien 2 Wochen dauerten.—
6) Vom 4. Juli 1874, die Ministerialverfügung vom 11. Juni 1874 betr. die Grundsätze enthaltend, über welche behufs gleicher Geltung der von den deutschen Gymnasien ausgestellten Maturitätszeugnisse für die Zu- lassung zu den Universitätsstudien und in allen öffentlichen Verhältnissen die deutschen Staatsregierungen überein- gekommen sind.
7) Vom 21. August 1874, die Schulfeier des Tages von Sedan hetr.
8) Vom 31. October 1874, den Durchgang durch den Schulhof betreffend:„Der hisher dem Publicum gestattete Durchgang durch den Schulhof des Gymnasiums führt, wie eine lange Erfahrung gezeigt hat, für die Anstalt sehr viele und erhebliche Uebelstände und Störungen herbei, im Vergleich zu denen der kleine Vortheil, den er und zwar nur sehr wenigen Bewohnern der Stadt durch eine unbedeutende Abkürzung des Weges gewährt, geradezu als verschwin- dend betrachtet werden muss. Für das Recht dieses Durchgangs kann die Stadtbehörde unseres Erachtens einen juristischen Beweis nicht führen; übrigens hoffen wir auch, dass sie in Erwägung der vielen und grossen Vortheile. welche der Stadt durch das Gymnasium erwachsen, für dessen Unterhaltung sie hisher nichts geleistet hat, namentlich auch in Erwägung, dass die freie Benutzung des Schulhofs für die gymnastischen ebungen der Schüler erforderlich ist, deren grösster Theil aus Hanau stammt, nichts thun werde, um einer Anordnung Hindernisse zu bereiten, welche lediglich im Interesse der Anstalt getroffen wird.
Wir veranlassen demnach dic Königliche Verwaltungs-Commission, zunächst hinsichtlich der an der Einschliessungs- mauer befindlichen Pumpe eine Einrichtung machen zu lassen, durch welche die Mitbenutzung derselben von aussen ermöglicht wird, sodann die Thüre des hinteren Eingangs verschliessen zu lassen und gleichzeitig durch öffentliche Anzeige bekannt zu machen, dass der Durchgang durch den Schulhof für das Publicum nicht mehr gestattet sei.“
9) Vom 4. December 1874, die Empfehlung der im Verlage von II. Nieter in Berlin erschienenen Bildertafeln für den Unterricht in der Geschichte etc. betr.
10) Vom 14. Januar 1875, den Anfang der Lectüre des Homer auf den Gymnasien betr.
11) Vom 21. Januar 1875, die Einübung der Elemente der antiken Metrik(Soweit sie der Sphäre des Gymna- sial-Unterrichts angehören) betr.
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