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Dn ne ro o g.. V V. 1. Man hat ſich bemüht, exemplis durch ſietis fabulis zu erklärems um für Vers 9
einen Gegenſatz annehmen und erklären zu können, Phädrus habe dort ſagen wollen,
daß er Manches aus der Wirklichkeit beigemiſcht haben Allein die Stellen, die man als
Argumente für dieſe Dentung anführt, ſcheinen nichts zu beweiſen, da in allen den an⸗ geführten Stellen„exemplum“ nirgends im Gegenſatz zu der Wirklichkeit erſcheint. Es) ſcheint alſo anch hier das Wort in ſeiner gewöhnlichen Bedeutung rſals Beiſpiel e genommen werden zu muſſen. Und wenn wir in den angezogenen Stellen anſtatt„Bei⸗ ſpiele ſagen können„Fabeten ſoeliegt das wol darin, daß das, was in dieſen Fällen
als Beiſpiel angeführt wird, eben eine Fabel iſt(eine Dichtung—noder erdichtete Er⸗
zählung Mals Beiſpiel gebraucht worden iſt)— aber es folgt nicht daraus, daß exemplum. deßwegen in dem Sinn eine Fabel heiße, in welchem es der Wirklichkeit entgegengeſetzt
wäre; denn es würde die Erzählung nicht aufhören enemplum(Beiſpieltin als Beleg
für einen allgemeinen Satz) za. ſein, wenn der Stoff aus der Wirklichkeit genommen
*) Auszüge der Grklalungen d des erſten Hes ſind bereits in den e Jahren 1859 und 1860 in der
„Zeitſchrift für das Gymnaſialweſen, herausdege ben von Dr. Julius Müter. 14 ichnder.
worauf für diejenigen, welche es intereſſiren dürfte, vorläufig hingewieſen ſein mage
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