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keit verloren haben, so erfolgt noch von d bis d Reflexion. Während des folgen- den Zeitmomenites wird die Reflexion und die Bildung der kreisförmigen Welle vollendet, welche, nach den Gesetzen des Gleichgewichtes sich verändernd, Fig. 16.
Das Wellenstück ddd ist durch Inflexion entstanden, dd durch WMrueck oder vielmehr nach den Gesetzen der gewöhnlich fortschreitenden Welle und ad durch gewöhnliche Reflexion. Dass in 4 und d die neue Welle am schwäch- sten ist, lässt sich leicht nachweisen. Für 3 ist dieses qurch sich selbst Rlar. Der reflektirte Theil von 4 gegen d muss desto schwächer sein, je näher er a liegt: denn durch die Inflexion geht immer ein Theil des Druckes, wel- cher im gewöhnlichen Falle auf das Wenden der Wassertheilchen, und somit auf die Reflexion cd verwandt wird, verloren. Ebenso verhält es sich mit dem Wellenstücke dd.
Für die Veränderung der Welle bei dem weiteren Fortschreiten kann folgendes behauptet werden: das Wellenstück Had kann sich durch 44, aber nicht durch dd, welches sich nur mit dà ins Gleichgewicht setzen kann, ver- stärkt werden. Wellenstücke können sich nur gegen einander in das Gleich- gewicht setzen, wenn sie in ihrer Vereinigung nicht als durchschneitend be- trachtet werden müssen, und ihre Theilchen ein Bestreben nach derselben Richtung fortzugehen haben.
Jedesmal findet eine Inflexion einer Welle Statt, wenn ein Gegenstand, welcher das Fortpflanzen derselben nach irgend einer Richtung verhindert, aufhört, diese Wirkung noch weiter zu äussern. Wenn z. B. eine Welle zwischen parallelen Wänden fortschreitet und eine dieser Wände endigt, so bildet sich in dem Vorbeischreiten an diesem Ende eine Inflexionswelle.
Der Druck, durch welchen der eine Theil der Welle entsteht, ist schon vor der Inflexion vorhanden und grösser als für die anderen Stellen der Welle. In den Fällen, in welchen dieser Druck nicht vorhanden ist, erzeugt sich auch das genannte Wellenstück nicht.
Der Raum dieser Blätter gestatten es mir nicht, den Fall, welchen man gewöhnlich bei der Inflexion angeführt ſindet, hier besonders abzuhandeln und mit dem oben vorgekommenen zusammenzustellen.


