Aufsatz 
Über Wellenbewegung / von Ioh. Hehl
Entstehung
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tretende Fäden äussern. Das Thal ist vorhanden zur Hervorbringung des Gleichgewichtes der Verticalgeschwindigkeit des austretenden Fadens zu denen noch im Berge befindlichen. Von der Gestalt des Vordertheiles hängt die Grässe der Horizontalgeschwindigkeit, welche sich bildet, zum Theil ab und insofern die Breite des Thales. Die Ebene muss nicht gerade nach 8 rücken, sondern wird sich zum Theil nach der Gestalt des Thales richten. Eehrt die Ebene nach zurück, so hat das Hügelchen p eine geschlossene Figur construirt, die aber sehr verschieden gestaltet sein kann.

Die Wassertheilchen construiren ihre Bahn, während die Welle um ihre ganze Breite fortschreitet; denn jedes, sobald es von der Welle erreicht wird, fängt an, sich zu heben und vorwärts zu bewegen und tritt, wenn die Welle es verlässt, d. h. wenn die Welle um ihre ganze Breite fortgeschritten ist, für die regelmässige Construction an seinen anfänglichen Ort zurück. Den Theil der Bahn, welcher oberhalb der Horizontale liegt, beschreibt es, während die Welle um die Breite des Wellenberges und den horizontalen Durchmesser der Bahn des Hügelchens und mithin den unteren Theil, während dieselbe um den Durchmesser der Bahn weniger, als die Breite des Thales, fort- geschritten ist. Der regelmässig gebildete Wellenberg und das zugehörige Wellenthal müssen daher verschiedene Breite haben, wenn das HKügelchen Berg und Thal in gleicher Zeit construiren soll. Die Breite des Thales muss um den deppelten Durchmesser der Bahn grösser sein als die des Berges.

Stellen wir die Erscheinungen, auf welche wir durch die Construction geführt worden sind, mit denen der Elasticität zusammen, die freilich selbst noch nicht erklärt ist, so finden wir die grösste Aehnlichkeit. Die Wasser- masse vor dem Wellenberge erhält von diesem allmählig eine bestimmte hori- zontale Geschwindigkeit ertheilt, und wird dabei gleichsam der Schwere ent- gegen zusammengedrückt. Nachdem es die grösste horizontale Geschwindig- keit erhalten, theilt es dieselbe wieder der vor ihr liegenden Wassermasse mit. Vermöge des zusammengedrückten Zustandes, dem die Schwerkraft wi- derstreitet, würde die Wassermasse eine noch einmal so grosse Geschwindig- keit austheilen können; denn die Hraft, welche zu der Zusammendrückung erforderlich war, wird sich auch bei der Entwickelung äussern. Statt den