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kraft für den Anfang übt in der Folge denselben Widerstand aus. In Queck- silber wird daher eine gleichfortschreitende Welle höher und schmäler als in Wasser, und in diesem höher und schmäler als in Brandwein.
3) Je grösser für dieselbe Flüssigkeit die Geschwindigkeit der Construe- tionsebene in n ist, desto grösser ist die Höhe und desto kleiner die Breite des Wellenberges; das Wachsen der Höhe und Abnehmen der Breite ist we- der unter sich noch mit der Veränderung der Geschwindigkeit im Ver- hältnisse; für gleiche Zuwächse in der Geschwindigkeit nimmt die Höhe um immer kleinere Theile zu und die Breite um immer kleinere Theile ab.
4) Die Aenderung der Geschwindigkeit der Constructionsebene unterliegt gewissen Grenzen und somit auch die Aenderung der Höhe und Breite einer Welle. Durch die Fortbewegung von af bis nach a entsteht der halbe Wel- lenberg. Die Geschwindigkeit der Ebene muss für diesen Theil der Construc- tion wenigstens so gross sein, dass an ihr sich für jede Stelle der höchste Wasserfaden befindet; darf aber nicht so gross sein, dass der Gipfel um- schlägt. Eine ähnliche Erscheinung im Grossen ist die Brandung der Wellen. Je näher eine construirte Welle der 1sten Grenze liegt, desto breiter, aber nie- driger, und je näher sie der 2ten liegt, desto höher und weniger breit. Die Geschwindigkeit, mit der die Welle an der Oberfläche fortschreitet, hängt von der Grösse der Rraft der bewegenden Ebene af ab und mithin von der Höhe und Breite des Wellenberges.
Construction des Wellenthales.
Wenn die Ebene in à angelangt ist, so hat sie und der anliegende Was- serfaden o horizontale Geschwindigkeit. Uebte der Wasserfaden keine Hraft wegen des Fallens aus, so würde die Ebene, in 7 angelangt, einen Druck erlei- den, welcher der Höhe des Wasserfadens 4 entspräche und die Welle würde sich, ohne irgend ein Thal fortbewegen; denn diesen Druck würde alsdann auch der letzte Wasserfaden in dem Berge, welcher gerade in die Horizontale tritt, verlangen u. s. f. Nun übt aber der Wasserfaden p E noch ausser dem Drucke, welcher von seiner eigenen Schwere herrührt, einen zweiten aus, welcher ihm wegen des Fallens von der Höhe 23* zukommt. Einen um etwas Kleineren


