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die Geschwindigkeiten für die beiden Ebenen sind einander gleich. Die Ge- schwindigkeit der Ebene r wächst aber noch immer mehr und die von a nimmt noch immer ab, der Wasserberg strebt sich an 1 anzulehnen. Wenn derselbe erreicht hat, stehen die Ebenen in der ursprünglichen Entfernung. Der Hinter- und Vordertheil des Wellenberges ist der Construction ge- mäss gleich gestaltet; diese lässt sich aber auch dahin abändern, dass die bei- den Theile verschieden gestaltet sind und dennoch so verschieden gestaltet weiter fortrücken. Für das Fortrücken einer Welle ist nur nachzuweisen, dass die Wassermasse des hinteren Theiles des Wasserberges ein so grosses Mo- ment der Bewegung hat, dass es den Gipfel auf der gegebenen Höhe erhalten kann und dieses Moment der Bewegung dem vorderen Theile mittheilt. Soll dieses aber der Fall sein, so muss der Vorder- und Hintertheil gleiche Was- sermasse einschliessen, denn in jedem anderen Falle wird kein gleichmässiges Fortschreiten Statt ſinden können. Gesetzt in dem hinteren Theile sei weniger Wasser, als in dem vorderen, so muss jener doch ein Bewegungsmoment haben, welches der Höhe der Welle entspricht; daher eine um so vielmal grössere Geschwindigkeit, als er Masse weniger enthält. Die Masse, welche aus dem vorderen Theile in den hinteren tritt, hat aber diese Geschwindigkeit nicht und kann ihr nicht mehr ertheilt werden. Auf diese Weise wird in den hinteren Theil immer mehr Wasser treten und beide Theile werden in Absicht auf Masse sich in das Gleichgewicht setzen. Für unsere Voraussetzung wird die Höhe der Welle, da wir der Wassermasse des Hintertheiles so viel Geschwindigkeit mehr ertheilt haben, als ihr an Masse abging, dieselbe bleiben, aber der Hin- tertheil wird nach kurzer Zeit ebensoviel Masse einschliessen als der Vorder- theil. Ebenso wird der Verlauf einer Welle sein, die im Hintertheile mehr Wasser als im Vordertheile enthält; jenes muss, wenn weder die Höhe noch die Breite im Vordertheile zunehmen soll, gegen diese eine verhältniss mässig geringere Geschwindigkeit haben.— Eine leichte Betrachtung zeigt, dass der Hinter- und der Vordertheil des Wasserberges sehr verschieden gestaltet sein können; die Form beider beruht auf der Bewegung der Ebene. Die Ebene n schreitet nach a mit einer abnehmenden Geschwindigkeit und erleidet dabei einen geringeren Druck, weil die zunächst liegenden Wasserfäden einen Theil dieses Druckes übernehmen. Diese Wasserfäden verlieren aber dadurch nicht


