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ten, mit welcher sie fortzugehen strebten. Dieses Bestreben muss nun allmäh- lig aufgehoben werden. Es ist klar, dass das Bewegungsmoment, welches der Wasserfaden an 2 verliert, dazu verwandt wird, um ebenso viel Wasser in Bewegung zu setzen, oder das Bexegungsmomont einer schon in Bewegung befindlichen Masse um ebensoviel zu vergrössern. Es muss daher für den Verlauf das Gesetz der Mittheilung in Anwendung gebracht werden. Es folgt also, dass, wenn man nicht mehr Bewegungsmoment als in u haben will und einiges auszuüben der Wasserfaden anen übernommen hat, die Ebene in à nicht mehr den Druck erleidet, der in a auf sie ausgeübt wurde.
Wenn wir den Punct festhalten, dass wir noch dasselbe Bewegungsmo- ment haben wollen, welches wir in u hatten und die Ebene um so viel weni- ger Druck erleidet, als der Wasserfaden an à übernimmt, so muss der fol- gende Wasserfaden zu der Höhe steigen, auf welcher sich der zunäshst an der Ebene 4 liegende befand: denn er ist in demselben Zustande, in welchem vorher en war und muss mithin dasselbe Bewegungsmoment annehmen und nach diesem einen Druch ausüben.
Wenn die Ebene in 4 angelangt ist, so befindet sich der AVassorbedg in⸗ und der Wasser faden in a beginnt in„. Der Wasserberg ist daher„ 1 ½&; 16 ist gleich Ig; denn wir bewegen die Constructionsebene unter der Voraus- sctzung, dass Is denselben Druck erleide, den vorher ue erlitten und das- selbe Moment der Bewegung habe. Diese Voraussetzung ist darum ge- stattet, weil die Wasserschichte zwischen 4 5 eine horizontale Geschwindigheit hat, die zwar desto kleiner für die einzelnen Wasserfäden ist, je näher dieselben dem Puncte p liegen, aber denoch wegen der Schwere als horizontaler Druck ausgeübt werden kann. Der Druck, welcher noch fehlt, wirkt auf die Ebene in n. Für die Fortbewegung von à nach n rücht der Wasserberg nach 2 fort und zwar auf dieselbe Weise, wie vorher. Der Wasserfaden in 2 hat dieselbe Geschwindigkeit, wie der in a. Jeder Wasserfaden zwischen 2 und p hat noch eine horizontale Geschwindigkeit, welche desto geringer ist, je näher die Fä- den an p liegen. Dass sie aber dessungeachtet im Stande sind, dieselbe aus- zuüben und der vorhergehenden Masse mitzutheilen, hat seinen Grund in der Schwere. Je näher die Theilchen 2 liegen, desto längere Zeit sind sie bereits gefallen und haben dadurch eine grössere Vertical-Geschwindigkeit er-


