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die musten immerdar Sein thun und lassen zeigen.
Er war nachdenklich klug erwiese im Umgang, Höfflich bescheidenheit, ein feind von allem zwang.
Er mocht den müssiggang in Seinen Todt nicht leyden und schaffte allzeit was denselben zu vermeiden.
Er theilte gerne mit, Sein Hertz war balt gerührt, Wenn jemand unrecht auch sich bey Ihm aufgeführt und nicht halsstarrig war thät seine Fehl bekennen Sah man statt fernern Zorn Sein Hertz mitleidens brennen. Die Ordnung ware auch Sein rechtes Element,
davon die Reinlichkeid sich niemahls abgetrennt
doch was nach pracht nur sah, verachte Sein gemühte, Er kant die Eitelkeit durch Seines Schöpffers güde. Das Sauffen haste Er bewies mit allem Fleiss,
Das mässigkeit Sein thun so wohl in trunck als speiss. Er lase viele Zeit und liebte gute Schrüfften
Durch die Gott öftermahls viel gutes pflegt zu stifften Die Exercitien auch, so üblich Seinem Stand,
Da ware Fleiss und müh umsonst nicht angewand.
Im Jagen fande Er besonderes ergetzen,
und wuste diese lust vor allen hoch zu schetzen,
Ja wind und wetter kont nicht leicht so schlim aussehn Das Er nicht doch bereit, dem Jagen nach zugehen.
Dies ist was kürtzlich ich nur können vonIhm sagen
Denckt nun was'inein verlust und helffet mich beklagen Mich wirdt man dereinst auch bey Mann und Kind hier sehn indess lässt meine pflicht dies hier zum Denckmahl stehn.


