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Herbstein waren die Teilnehmer abends fröhlich vereint. Am zweiten Tage führte der Weg nach Lauterbach und von dort mit der Bahn nach Fulda, wo der Dom besichtigt wurde. Der Abendzug brachte die Ausflügler nach Frankfurt zurück.
Dreimal hat unser Gymnasium beim Eilbotenlauf den Sieg davongetragen, und zwar 1. bei dem vom Turnsportverein veranstalteten Jugendsportfest; die Sieger waren C. v. Eckartsberg, H. v. Eckartsberg, Gucken- heimer, Kraus, Münz aus OIb, Kalk, Lotichius, Winneberger aus UIb, Pachten aus O IIa, Klarmann aus OIIb. 2. Beim Wettkampf der höheren Schulen siegten: Hudecsek aus OIa, Breidenbach, C. v. Eckartsberg, H. v. Eckartsberg, Guckenheimer, Kraus, Münz aus OIb, Lotichius UIb, Ponitz OIIa, Klarmann OIIb; außerdem über 400 Meter: C. v. Eckartsberg, H. v. Eckartsberg, Guckenheimer, Kraus OIb.
Die Feier des Turnfestes zum Sedantage verregnete leider, die Wettkämpfe fanden an einem andern Tage auf dem Turnhofe statt.
5. Lehrplan der Anstalt.
Folgende Aufgaben wurden von den Schülern an den Studientagen bearbeitet: Bornemann OIa: a) Die Psyche nach homerischer Anschauung(mit Benutzung von Rhodes Psyche). b) Inwiefern protestiert Euripedes in seiner Elektra gegen die Grundidee des von ihm darge- stellten Stoffes? c) Die Charakteristik des Themistokles bei Herodot und Thukydides. Freund OTa: Neuere Anschauungen über die Konstitution der Materie. Hudecsek OTa: Woran scheiterte der Mitteldeutsche Handelsverein? Nach Schwemer: Geschichte Frankfurts. Leicht OTa: Die Wirksamkeit der ersten Päpste. Riese OLa: a) Die hausherrliche Gewalt bei Germanen und Römern. Nach Brunner: Deutsche Rechtsgeschichte und Sohm: Institutionen. b) Die Mendelschen Vererbungsregeln. Schwarz O Ta: a) Der erste Unsterblichkeitsbeweis in Platons Phaidon. b) Euripides' Kyklops und die Kyklopie. c) Die athenische Demokratie im Urteil eines Oligarchen(nach Xenoph. respub. Athen.). Wolf OIa: a) Ausgewählte Kapitel aus der Integralrechnung. b) Diophantische Gleichungen. Breidenbach OIb: a) Die geometrischen Konstruktionen, ausgeführt mittelst der geraden Linie und eines festen Punktes.(Nach J. Steiner.) b) Die Sage von Sigfrid und Brunhild in der Darstellung von Geibel, Hebbel und Jordan. Carl v. Eckartsberg OIb: Steins Vorschläge zur Umgestaltung der preußischen Staatsverwaltung(nach der Nassauer Denkschrift). Hans v. Eckartsberg OIb: Theorie der Maxima und Minima sowie Anwendung auf ausgewählte Aufgaben(unter Benutzung von Lesser, Schellbach u. a.). Gotthilf OTIb: a) Richard Wagner im Urteil Charles Baudelaires. b) Der Anteil der karthagischen Kavallerie an der Entscheidung von Kannä(nach Polybius und Livius). Guckenheimer OIb: a) Friedrichs des Großen Fürsorge für die Landwirtschaft(nach der Ausgabe seiner Briefe und Erlasse von Reinhold in Diesterwegs Schulausgaben). b) Steins Gedanken über die Verfassung Deutschlands.(Nach den wichtigsten Denkschriften aus den Jahren 1812—14.) Kraus OIb: Wie hat Herodes der Große seine Herrschaft befestigt?(Nach Josephus, bellum Judaicum I und parallelen Stellen aus der Archäologie, Buch XV— XVI.) Morel OIb: Die Politik des Aristeides(nach Plutarch). Münz OIb: a) Die karitative Liebestätigkeit des Mittelalters. b) Wie schildert Fr. Lienhard in seinem Roman„Oberlin“ den Verlauf der französischen Revolution im Elsaß? Salin OIb: Die Ubertragung von Nachrichten mit Hilfe der Elektrizität.(Nach Graetz u. a.) Schlosser OIb: Wie wurde es Cortez möglich, Mexiko zu erobern?(Nach Prescott, Geschichte der Eroberung von Mexiko.) Schultheiß OTb: Die Wirksamkeit des Grafen Adolf II. von Holstein.(Nach Helmolds Chronica Slavorum.)


